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Kollagen
Kollagen ist ein zentrales Strukturprotein des Körpers und essenziell für Haut, Gelenke und Bindegewebe. Dieser Beitrag beleuchtet wissenschaftlich fundiert die Funktion, klassische Quellen und aktuelle Entwicklungen rund um Kollagen – mit besonderem Fokus auf den modernen Ansatz, die körpereigene Kollagenbildung gezielt zu unterstützen. Erfahre, warum vegane Kollagen-Alternativen heute eine innovative und nachhaltige Lösung darstellen.
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Kakao
Herkunft und Geschichte
Kakao (Theobroma cacao) stammt aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas und wurde bereits vor über 3000 Jahren von den Olmeken, Maya und Azteken kultiviert. Die Azteken verwendeten Kakaobohnen nicht nur als Zahlungsmittel, sondern bereiteten auch ein rituelles Getränk namens „Xocoatl“ zu, das als belebend galt. Durch die spanischen Eroberer gelangte Kakao im 16. Jahrhundert nach Europa, wo er schnell an Beliebtheit gewann. In den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelten sich zahlreiche Verarbeitungsmethoden, und Kakao wurde in vielen Kulturen zu einem geschätzten Genussmittel.Heute wird Kakao hauptsächlich in Westafrika, Südamerika und Südostasien angebaut. Die größten Produzenten sind die Elfenbeinküste, Ghana, Ecuador und Brasilien. Neben seiner Rolle in der Lebensmittelindustrie findet Kakao zunehmend Anwendung in der Kosmetik und Pharmazie. Besonders in der Naturkosmetik wird Kakaobutter für ihre feuchtigkeitsspendenden und pflegenden Eigenschaften geschätzt. Zudem wird Kakao in der funktionellen Ernährung immer relevanter, insbesondere in Form von Rohkakao, der als Superfood gilt.
Verwendung von Kakao für den Geschmack
Kakao ist nicht nur wegen seiner gesundheitlichen Vorteile beliebt, sondern auch aufgrund seines einzigartigen Geschmacksprofils. Sein Aroma mit bitteren, erdigen und leicht süßlichen Noten macht ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Lebensmittel. In der Lebensmittelindustrie wird Kakao zur Herstellung von Schokolade, Desserts, Backwaren und Getränken oft verwendet. Aufgrund seines natürlichen bitteren Geschmacks eignet sich Kakao hervorragend zum Maskieren unerwünschter Aromen in funktionellen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Deshalb haben wir in ProteinAgil entöltes Kakaopulver verwendet, um den erbsentypischen Geschmack zu überdecken und gleichzeitig von den gesundheitlichen Vorteilen des Kakaos zu profitieren. Durch den Einsatz von hochwertigem Kakaopulver in unserer Formulierung kombinieren wir ernährungsphysiologische Vorteile mit einem angenehmen Geschmackserlebnis, ohne auf künstliche Aromen zurückgreifen zu müssen. Kakao verbessert somit nicht nur die Akzeptanz des Produkts, sondern trägt auch zu dessen Funktionalität bei.

Inhaltsstoffe
Die gesundheitlichen Vorteile von Kakao sind vielfältig:
Flavonoide (v. a. Epicatechin, Catechin, Procyanidine) – Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den wirksamsten Antioxidantien. Sie können freie Radikale neutralisieren und so Zellschäden verhindern. Zudem sind Flavonoide für ihre gefäßschützenden Eigenschaften bekannt, da sie die Elastizität der Blutgefäße verbessern und die Durchblutung fördern. Sie wirken zudem entzündungshemmend und können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.
Theobromin und Koffein (Methylxanthine mit stimulierenden Eigenschaften) – Theobromin ist das dominierende Alkaloid in Kakao und hat eine mild stimulierende Wirkung, die sanfter als die von Koffein ist. Es regt das zentrale Nervensystem an, erweitert die Blutgefäße und kann die Stimmung verbessern. Koffein, das ebenfalls in kleineren Mengen enthalten ist, kann die Wachsamkeit und Konzentration steigern, indem es die Ausschüttung von Neurotransmittern wie Dopamin beeinflusst.
Polyphenole – Diese bioaktiven Substanzen haben starke antioxidative Eigenschaften und sind bekannt dafür, Entzündungen zu hemmen. Sie spielen eine wichtige Rolle im Schutz der Haut, indem sie die Hautalterung verlangsamen und vor UV-bedingtem Stress schützen. Darüber hinaus unterstützen sie das Immunsystem und tragen zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei.
Ballaststoffe – Kakao enthält lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Sie tragen zur Regulierung der Darmflora bei, indem sie das Wachstum gesunder Darmbakterien unterstützen. Ballaststoffe sind zudem wichtig für die Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels und fördern das Sättigungsgefühl, was sich positiv auf das Körpergewicht auswirken kann.
Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor und Zink – Diese essenziellen Mikronährstoffe sind für zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper unerlässlich. Eisen ist entscheidend für den Sauerstofftransport im Blut, Magnesium unterstützt die Muskelfunktion und das Nervensystem, Kalium ist für den Flüssigkeitshaushalt wichtig, Phosphor spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel, und Zink trägt zur Stärkung des Immunsystems bei.
Verschiedene Vitamine (v. a. B-Vitamine, Vitamin E) – B-Vitamine sind essenziell für den Energiestoffwechsel und die Funktion des Nervensystems. Vitamin E ist ein starkes Antioxidans, das die Zellen vor oxidativem Stress schützt und eine gesunde Haut unterstützt.
Tryptophan – Diese Aminosäure ist eine Vorstufe von Serotonin, dem sogenannten „Glückshormon“. Serotonin beeinflusst die Stimmung, das Schlafverhalten und das allgemeine Wohlbefinden. Ein ausreichender Tryptophan-Konsum kann dazu beitragen, depressive Verstimmungen zu mildern und die Schlafqualität zu verbessern.
Anandamid – Eine bioaktive Verbindung, die an das Endocannabinoid-System des Körpers andockt und das Wohlbefinden steigern kann. Anandamid wird oft als „Glücksmolekül“ bezeichnet, da es ähnliche Wirkungen wie körpereigene Endocannabinoide hat und somit zur Regulierung von Emotionen und Stress beitragen kann.
Phenylethylamin (PEA) – Eine weitere neuroaktive Verbindung, die mit der Freisetzung von Dopamin in Verbindung gebracht wird. Sie kann ein Gefühl der Euphorie auslösen und wird oft als „Liebeschemikalie“ bezeichnet, da sie ähnliche Effekte wie die natürliche Verliebtheit haben kann.
Diese Kombination aus bioaktiven Verbindungen macht Kakao zu einem außergewöhnlichen Lebensmittel mit umfassenden gesundheitlichen Vorteilen.
Gesundheitliche Vorteile und aktuelle Studien
Die gesundheitlichen Vorteile von Kakao sind vielfältig:
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Kardiovaskuläre Gesundheit: Die in Kakao enthaltenen Flavonoide können den Blutdruck senken, die Endothelfunktion verbessern und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Sie tragen zur Elastizität der Blutgefäße bei und können helfen, die Blutzirkulation zu verbessern.
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Neuroprotektive Effekte: Flavonoide in Kakao können die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen senken. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßiger Kakaokonsum Gedächtnis und Lernfähigkeit unterstützt.
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Antioxidative Wirkung: Kakao besitzt eine hohe antioxidative Kapazität, die oxidative Zellschäden reduziert und Entzündungsprozesse hemmen kann. Die enthaltenen Polyphenole haben zudem eine schützende Wirkung auf die DNA.
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Stimmungsaufhellende Eigenschaften: Theobromin und Tryptophan können die Serotoninproduktion anregen und zur Verbesserung der Stimmung beitragen. Dies kann sich positiv auf Stressbewältigung und allgemeines Wohlbefinden auswirken.
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Darmgesundheit: Bestimmte Polyphenole in Kakao fördern das Wachstum nützlicher Bakterien wie Bifidobakterien und Lactobazillen und können so eine gesunde Darmflora unterstützen. Ein gesundes Darmmikrobiom steht in enger Verbindung mit einer starken Immunabwehr und einer guten Nährstoffaufnahme.
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Blutzuckerregulation: Kakao kann die Insulinsensitivität verbessern und dabei helfen, Blutzuckerschwankungen zu reduzieren, was insbesondere für Personen mit einem erhöhten Diabetes-Risiko von Bedeutung ist.
Empfohlene Tagesdosis
Es gibt keine offizielle empfohlene Tagesdosis für Kakao. Studien deuten darauf hin, dass 10–30 g dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (mind. 70 %) täglich gesundheitliche Vorteile bieten können, insbesondere für das Herz-Kreislauf-System. Rohkakao in Pulver- oder Nibs-Form wird oft mit 5–10 g pro Tag als funktionelles Lebensmittel empfohlen. Eine zu hohe Aufnahme kann jedoch aufgrund des Theobromin- und Koffeingehalts zu Nebenwirkungen führen.
Was ist das Einzigartige an Kakao?
Kakao ist eine der reichhaltigsten natürlichen Quellen für Flavonoide und Theobromin. Die Kombination dieser bioaktiven Substanzen verleiht Kakao antioxidative, entzündungshemmende und stimulierende Eigenschaften. Anders als Kaffee enthält Kakao weniger Koffein, aber eine hohe Menge an Theobromin, das sanfter anregend wirkt. Zudem zeichnet sich Kakao durch seine vielseitige Anwendbarkeit aus – sowohl als Nahrungsmittel als auch in der Hautpflege, wo er feuchtigkeitsspendende und schützende Eigenschaften besitzt. Durch seine positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die kognitive Leistungsfähigkeit wird Kakao zunehmend auch als natürlicher Stimmungsaufheller betrachtet.
Welche Lebensmittel enthalten Kakao?
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Dunkle Schokolade (mind. 70 % Kakaoanteil)
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Kakaopulver (ungesüßt)
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Kakaonibs
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Kakaobutter (enthält jedoch keine Flavonoide)
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Trinkschokolade
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Kakaobohnen (in Rohform, oft als Superfood konsumiert)
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Rohkakao-Produkte wie Smoothies, Energy Balls oder Kakao-Snacks
Mögliche Nebenwirkungen
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Koffein- und Theobrominwirkung: Hoher Konsum kann Unruhe, Schlafstörungen oder Herzklopfen verursachen.
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Magen-Darm-Beschwerden: Einige Menschen reagieren empfindlich auf die in Kakao enthaltenen Gerbstoffe, was zu Verdauungsproblemen führen kann.
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Histaminfreisetzung: Kakao kann bei empfindlichen Personen Kopfschmerzen oder allergieähnliche Reaktionen auslösen.
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Gewichtszunahme: Stark verarbeitete Kakaoprodukte enthalten oft Zucker und Fett, was zu einem erhöhten Kalorienkonsum führen kann.
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Säuregehalt: Kakao kann bei empfindlichen Personen Sodbrennen oder eine Übersäuerung des Magens hervorrufen.
Mögliche Interaktionen mit anderen Substanzen
Blutdruckmedikamente: Flavonoide können blutdrucksenkende Wirkungen verstärken.
Antidepressiva (MAO-Hemmer): Theobromin kann die Wirkung von MAO-Hemmern beeinflussen.
Blutverdünner: Die antioxidativen Verbindungen in Kakao können die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten verstärken.
Eisenaufnahme: Die in Kakao enthaltenen Polyphenole können die Eisenaufnahme hemmen, insbesondere bei Personen mit Eisenmangel.
Medikamente zur Blutzuckerregulation: Aufgrund der potenziellen blutzuckersenkenden Wirkung von Kakao kann es in Kombination mit Diabetesmedikamenten zu Wechselwirkungen kommen.
Quellen
- Tan TYC, Lim XY, Yeo JHH, Lee SWH, Lai NM. The Health Effects of Chocolate and Cocoa: A Systematic Review. Nutrients. 2021 Aug 24;13(9):2909. doi: 10.3390/nu13092909. PMID: 34578786; PMCID: PMC8470865.
- Katz DL, Doughty K, Ali A. Cocoa and chocolate in human health and disease. Antioxid Redox Signal. 2011 Nov 15;15(10):2779-811. doi: 10.1089/ars.2010.3697. Epub 2011 Jun 13. PMID: 21470061; PMCID: PMC4696435.
- María Ángeles Martin, Sonia Ramos, Impact of cocoa flavanols on human health, Food and Chemical Toxicology, Volume 151, 2021, 112121, ISSN 0278-6915, https://doi.org/10.1016/j.fct.2021.112121.
- Shin, Ji-Hee et al. “Consumption of 85% cocoa dark chocolate improves mood in association with gut microbial changes in healthy adults: a randomized controlled trial.” The Journal of nutritional biochemistry vol. 99 (2022): 108854. doi:10.1016/j.jnutbio.2021.108854
- Higginbotham, Erin, and Pam R Taub. “Cardiovascular Benefits of Dark Chocolate?.” Current treatment options in cardiovascular medicine vol. 17,12 (2015): 54. doi:10.1007/s11936-015-0419-5
- Sorrenti V, Ali S, Mancin L, Davinelli S, Paoli A, Scapagnini G. Cocoa Polyphenols and Gut Microbiota Interplay: Bioavailability, Prebiotic Effect, and Impact on Human Health. Nutrients. 2020 Jun 27;12(7):1908. doi: 10.3390/nu12071908. PMID: 32605083; PMCID: PMC7400387.
- Edo G I, Samuel P O, Oloni G O, et al. Review on the Biological and Bioactive components of Cocoa (Theobroma Cacao). Insight on Food, Health and Nutrition. Natural Resources for Human Health. 2023;3(4):426-448. doi:10.53365/nrfhh/174302.
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Knoblauch
Herkunft und Geschichte
Der allseits bekannte Knoblauch (Allium sativum) gehört zur Gattung der Lauchgewächse. Die essbare Knolle wird seit Jahrtausenden in allen Küchen der Welt verwendet, stammt aber ursprünglich aus Süd- und Zentralasien sowie aus dem Iran. Sie ist eine hervorragende Quelle für schwefelhaltige Verbindungen wie Alliin, die unser Körper zum Beispiel für den Aufbau von Proteinen dringend benötigt. Einige Verbindungen entstehen erst bei Schneiden oder Erhitzen des Knoblauchs. Diese Verbindungen sind auch der Hauptgrund für den scharfen Geruch und Geschmack des Knoblauchs.
Neben dem Einsatz in der Küche, wurde der Knoblauch traditionell von Menschen in vielen Teilen der Welt für gesundheitliche Zwecke verwendet, unter anderem von den Ägyptern, Griechen, Römern, Chinesen und Japanern, betitelt als “Alleskönner”. Dieser Ruf resultiert aus seinen zahlreichen medizinischen Anwendungen im Laufe der Geschichte. Daraus entwickelten sich auch der ganze Aberglaube um den Knoblauch, der besagt, dass er vor dem Bösen wie Dämonen und Vampiren schützen könne.
Knoblauch ist eine Quelle für wichtige Vitamine wie Vitamin C und B6 und enthält Mineralien wie Selen und Mangan. Außerdem liefert Knoblauch Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung wichtig sind
Wie es dem Namen Alleskönner gerecht wird, werden dem Knoblauch in der traditionellen Medizin viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Zu diesen zählen antikarzinogene, antioxidative, antidiabetische, nierenschützende, antiatherosklerotische, antibakterielle, antimykotische, antiparasitäre und blutdrucksenkende Eigenschaften. Knoblauch ist auch für seine immunmodulatorische und entzündungshemmende Wirkung bekannt. In vielen Kulturen ist er deshalb bei Erkältungskrankheiten sehr beliebt.
Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften wurden in einer Studie untersucht, bei der verschiedene Werte von Radfahrern nach einer 40 km Tour beobachtet wurden. Dabei stellte man fest, dass eine zusätzliche Knoblaucheinnahme zwar nicht die Performance verbesserte, aber trainingsinduzierten entzündliche Werte senkte, sowie die Muskelschädigung nach dem Training schwächte.
Was aus Studien jedoch nachweislicher hervor geht ist, dass Knoblauch viele Herzschützende und anti-atherosklerotische (was einer Verengung der Arterien entgegenwirkt) Eigenschaften besitzen könnte. Durch beispielsweise beobachtete Senkung der Gesamtkonzentration an Blutfett, Hemmung einer Thrombozytenaggregation und Senkung des Blutdrucks. Dies zusammen könnte das Risiko von Herzerkrankungen senken. Genauere Erforschungen sind jedoch noch notwendig und Vorteile für das Herz-Kreislauf-system sind in der Forschung gerade der Hauptfokus in Bezug auf Knoblauchsupplementation. Auch bei Erkrankungen wie Diabetes werden Vorteile vermutet, da beobachtet wurde, dass Inhaltstoffe im Knoblauch die Sensitivität der Zellen für Insulin erhöhten und eine höhere Insulinausschüttung auslösten, was insgesamt zu einer Senkung des Blutzuckers führt.
Mögliche Nebenwirkungen
Die Einnahme von Knoblauch ist für Leute, ohne eine Unverträglichkeit, sicher. Bei Unverträglichkeiten so wie hohen Mengen auf leeren Magen, kann es zu Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden kommen. Bei Anwendung auf der Haut kann es zu Verbrennungen kommen. Bei höheren Konzentrationen können auch schwerwiegerendere Symptome auftreten. Für ältere Menschen ist daher die empfohlene Menge an rohem Knoblauch 4 g pro Tag.
Interaktionen
Die Einnahme von Knoblauch ist für Leute, ohne eine Unverträglichkeit, sicher. Es wird jedoch vermutet, dass Inhaltstoffe des Knoblauchs mit einigen Medikamenten interagieren könne. Daher wird Betroffenen ein Konsum von Knoblauch in Nahrungsergänzungsmitteln abgeraten. Das Risiko einer Blutung kann bei Einnahme gesteigert sein, daher sollte man bei einer gleichzeitigen Einnahme von Blutverdünnern wie Warfarin /Coumadin oder vor einer Operation vorsichtig sein. Auch kann Knoblauch die Effizienz einiges HIV Medikemts, Saquinavir, senken.
Literatur:
- "Garlic”. National Center for Complementary and Integrative Health, US National Institutes of Health. December 2020. https://www.nccih.nih.gov/health/garlic (Abgerufen am 22.01.2024)
- El-Saber Batiha G, Magdy Beshbishy A, G Wasef L, Elewa YHA, A Al-Sagan A, Abd El-Hack ME, Taha AE, M Abd-Elhakim Y, Prasad Devkota H. Chemical Constituents and Pharmacological Activities of Garlic (Allium sativum L.): A Review. Nutrients. 2020 Mar 24;12(3):872.
- Sobenin IA, Myasoedova VA, Iltchuk MI, Zhang DW, Orekhov AN. Therapeutic effects of garlic in cardiovascular atherosclerotic disease. Chin J Nat Med. 2019 Oct;17(10):721-728.
- Shang A, Cao SY, Xu XY, Gan RY, Tang GY, Corke H, Mavumengwana V, Li HB. Bioactive Compounds and Biological Functions of Garlic (Allium sativum L.). Foods. 2019 Jul 5;8(7):246.
- Valls RM, Companys J, Calderón-Pérez L, Salamanca P, Pla-Pagà L, Sandoval-Ramírez BA, Bueno A, Puzo J, Crescenti A, Bas JMD, Caimari A, Salamanca A, Espinel AE, Pedret A, Arola L, Solà R. Effects of an Optimized Aged Garlic Extract on Cardiovascular Disease Risk Factors in Moderate Hypercholesterolemic Subjects: A Randomized, Crossover, Double-Blind, Sustainedand Controlled Study. Nutrients. 2022 Jan 18;14(3):405.
- Varade S, Nadella M, Hirake A, Mungase SB, Ali A, Adela R. Effect of garlic on the components of metabolic syndrome: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. J Ethnopharmacol. 2024 Jan 10;318(Pt B):116960.
- Tsao JP, Bernard JR, Tu TH, Hsu HC, Chang CC, Liao SF, Cheng IS. Garlic supplementation attenuates cycling exercise-induced oxidative inflammation but fails to improve time trial performance in healthy adults. J Int Soc Sports Nutr. 2023 Dec;20(1):2206809.
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Kurkuma
Herkunft und Geschichte
Das typische gelb-orangene Pulver der Kurkuma (Curcuma longa), das als Gewürz und Farbstoff verwendet wird, ist wohl vielen bekannt und mit dem Ingwer verwandt. Beheimatet ist die Pflanze in Indien und Südostasien. Für die Gewinnung des Pulvers wird dabei der Wurzelstock verwendet. Neben seinem typischen, leicht scharfen Geschmack und seiner Verwendung als Gewürz, in vor allem Currys, ist es auch in der asiatischen Volksmedizin und in traditionellen Ritualen verankert. In der Volksmedizin findet es Verwendung zur Linderung leichter Verdauungsprobleme wie Völlegefühl und Blähungen.
Kurkuma enthält Vitamine wie Vitamin C und Vitamin E, Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Mangan sowie eine hohe Konzentration an Antioxidantien, die zur Bekämpfung von freien Radikalen im Körper beitragen
Die Erforschung der gesundheitlichen Vorteile der Kurkuma ist schwierig und bislang sind keine eindeutigen gesundheitsbezogenen Aussagen möglich. Dies liegt daran, dass der aktive Wirkstoff der Kurkuma, das Kurkumin, instabil ist und schnell zerfällt. Dadurch sind wenige Versuche möglich mit dem Wirkstoff. Zusätzlich ist es eines der Stoffe, das in vielen Versuchen zu falsch-positiven Ergebnissen führt. Damit sind viele Studien nicht vollständig vertrauenswürdig sowie viele auch schon zurückgezogen.
Es wird vermutet, dass Kurkuma entzündungshemmend ist, jedoch muss dies noch weiter untersucht werden. Auch besteht die Vermutung, dass es einen positiven Effekt auf den Blutzucker und die Regulation haben kann. Kurkuma könnte bei der Behandlung der Krankheiten wie Arthritis, Herzkrankheiten und sogar bei einigen Krebsarten hilfreich sein. Darüber hinaus wird seine mögliche Rolle bei der Behandlung und Prävention von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer untersucht
Was jedoch zurzeit unbestritten bleibt ist, dass Kurkuma verdauungsanregend wirkt. Dadurch können leichte Beschwerden wie Blähungen oder ein Völlegefühl nach dem Essen gemildert oder vermieden werden.
Mögliche Nebenwirkungen
In größeren Mengen könnte Kurkuma während der Schwangerschaft ungesund sein sowie für Menschen mit Gallensteinen. Daher ist bei diesen Bedingungen Kurkuma zu vermeiden. Personen, die blutverdünnende Medikamente oder Medikamente zur Kontrolle von Diabetes einnehmen, sollten bei der Verwendung von Kurkuma Vorsicht walten lassen, da es zu Wechselwirkungen kommen kann
In Gewürzmengen zählt Kurkuma als sicheres Lebensmittel. Da Kurkuma jedoch zu den Allergenen zählt, kann es daher auch in geringen Mengen bei einigen Menschen Nebenwirkungen zeigen.
Einnahme
Um die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma voll auszuschöpfen, empfiehlt es sich, es zusammen mit schwarzem Pfeffer und Fett (wie Öl oder Ghee) zu verwenden, da dies die Aufnahme von Kurkumin verbessert
Welche AgilNature® Produkte enthalten Kurkuma?
Produkt
Menge
NRV*
100 mg pro 6 Kapseln (Tagesration)
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*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
- "Turmeric". National Center for Complementary and Integrative Health, US National Institutes of Health. May 2020. https://www.nccih.nih.gov/health/turmeric (Abgerufen am 19.01.2024)
- Kurkuma - eine Pflanze für alle Fälle? In: Verbraucherzentrale. 15. Dezember 2021. Abgerufen am 19.01.2024
- Armin Ebrahimzadeh, Fatemeh Abbasi, Anahita Ebrahimzadeh, Aliyu Tijani Jibril, Alireza Milajerdi: Effects of curcumin supplementation on inflammatory biomarkers in patients with Rheumatoid Arthritis and Ulcerative colitis: A systematic review and meta-analysis. In: Complementary Therapies in Medicine. Band 61, September 2021, S. 102773.
- Armita Mahdavi Gorabi, Mitra Abbasifard, Danyal Imani, Saeed Aslani, Bahman Razi: Effect of curcumin on C‐reactive protein as a biomarker of systemic inflammation: An updated meta‐analysis of randomized controlled trials. In: Phytotherapy Research. Band 36, Nr. 1, Januar 2022, S. 85–97.
- Pathomwichaiwat, T., Jinatongthai, P., Prommasut, N., Ampornwong, K., Rattanavipanon, W., Nathisuwan, S., & Thakkinstian, A. (2023). Effects of turmeric (Curcuma longa) supplementation on glucose metabolism in diabetes mellitus and metabolic syndrome: An umbrella review and updated meta-analysis. PloS one, 18(7), e0288997.
- Hewlings SJ, Kalman DS. Curcumin: A Review of Its Effects on Human Health. Foods. 2017 Oct 22;6(10):92. doi: 10.3390/foods6100092. PMID: 29065496; PMCID: PMC5664031.
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Kalium
Kalium ist ein für den Menschen essentielles Mengenelement*. Im Körper befindet sich nahezu das gesamte Kalium innerhalb der Zellen (98 %), vor allem in den Muskelzellen. Weniger Kalium ist in den Zellen der Leber, der Knochen und der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zu finden. In der Nahrung kommt Kalium vor allem in Aprikosen, Bananen, Karotten, Kohlrabi, Avocado und Tomaten vor, aber auch in deren konzentrierten Formen wie Tomatenmark oder Trockenfrüchten. Nüsse, einige Mehlsorten (Dinkel-, Roggen-, Buchweizenvollkornmehl) und sogar Bitterschokolade besitzen ebenfalls einen hohen Kaliumgehalt (1). Durch die hohe Zufuhr von Obst und Gemüse sind vor allem Vegetarier: innen und Veganer: innen meist ausreichend versorgt (2).
*Mengenelemente werden als solche bezeichnet, da deren Tagesbedarf über 100 mg liegt. Entsprechend liegt die empfohlene tägliche Zufuhr bei den Spurenelementen unter 100 mg. Die Unterscheidung zwischen Mengen- und Spurenelement ist rein quantitativ (3).
Kalium – die wichtigsten Aufgaben in Kürze
- Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
- Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei
- Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei (4)
Kalium kann nicht nur den normalen Blutdruck aufrechterhalten, bei Personen, die unter Bluthochdruck leiden, eine kaliumreiche Ernährung kann sogar blutdrucksenkend wirken und somit das Risiko für einen Schlaganfall reduzieren. Diese Wirkung konnte vor allem bei einer Kaliumzufuhr zwischen 3500 mg und 4700 mg pro Tag beobachtet werden (1).
Störungen des Kaliumhaushalts
Ein Kaliummangel (Hypokaliämie) kann durch starke Flüssigkeitsverluste ausgelöst werden z.B. durch Erbrechen, Anwendung von Abführmittel oder harntreibenden Medikamenten, sowie chronischen Durchfällen. Weitere Ursachen können längerfristige Unterernährung sowie bestimmte Krankheiten sein. Ein Kaliummangel infolge einer zu geringen Aufnahme von Kalium über die Ernährung ist selten (1).
Bei einer Kaliumüberversorgung (Hyperkaliämie) kann die Ausscheidung über die Nieren gestört sein, aber auch abbauende Stoffwechselprozesse und Schädigungen von Körperzellen oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten können die Ursache für zu viel Kalium sein. Auch eine Hyperkaliämie ist durch eine zu hohe Zufuhr von Kalium über die Nahrung in der Regel nicht zu befürchten. Jedoch sollte man vorsichtig sein bei der Einnahme von Kaliumpräparaten, vor allem bei jenen, die nur Kalium enthalten. Es ist daher gerade bei kaliumhaltigen Mono-Präparaten wichtig, diese nur unter ärztlicher Aufsicht zu sich zu nehmen (1).
Hyper- und Hypokaliämie sind Störungen im Kaliumhaushalt und können ernsthafte Folgen haben. Dazu zählen Muskelschwäche und -lähmung, sowie Herzrhythmusstörungen. Im schlimmsten Fall können sie zum Herzstillstand führen (1, 2, 5).
Dein täglicher Bedarf an Kalium
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen und Schwangeren 4000 mg Kalium pro Tag zu sich zu nehmen, Stillenden sogar 4400 mg Kalium pro Tag (1).
Welche AgilNature Produkte enthalten Kalium?
Produkt
Mikrogramm
*NRV
3x 100 mg pro Kapsel (300mg Tagesration)
5%
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
Literatur:
- DGE (2016): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Kalium. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). https://www.dge.de/index.php?id=631 (abgerufen am 21.02.2022)
- Biesalski, Hans-Konrad; Bischoff, Stephan C.; Pirlich, Matthias; Weimann, Arved (Hg.) (2018): Ernährungsmedizin. Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. Unter Mitarbeit von Michael Adolph, Jann Arends, Ulrike Arens-Azevêdo und Christine von Arnim. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
- Rehner, Gertrud; Daniel, Hannelore (2010): Biochemie der Ernährung. 3. Aufl. Heidelberg: Spektrum Akad. Verl. (Spektrum-Lehrbuch).
- European Commission (2022): Nutrition and Health Claims. In: European Commission. https://ec.europa.eu/food/safety/labelling_nutrition/claims/register/public/?event=search (abgerufen am 21.02.2022)
- Lewis III, James L.: Überblick über die Funktion von Kalium im Körper. In: MSD Manual Ausgabe für Patienten. Online verfügbar unter https://www.msdmanuals.com/de/heim/hormon-und-stoffwechselerkrankungen/elektrolythaushalt/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-funktion-von-kalium-im-k%C3%B6rper. (abgerufen am 22.02.2022)
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Agil Nature
Kupfer
Nach Eisen und Zink ist Kupfer das dritthäufigste Spurenelement in unserem Körper. Der menschliche Körper enthält rund 80-100 mg Kupfer(1). Es zählt zu den essentiellen Spurenelementen und erfüllt im menschlichen Körper zahlreiche lebenswichtige Funktionen. Kupfer wird vor allem im Skelettknochen und Muskel, aber auch im Haar gespeichert.
Kupfer – wichtig für Immunsystem und Energiestoffwechsel
Kupfer spielt eine wichtige Rolle für die Bildung von roten Blutkörperchen, von Bindegewebe, für das Knochenwachstum, beim Pigmentstoffwechsel und für die Funktion von verschiedenen Enzymen und des zentralen Nervensystems. Außerdem regt Kupfer die Abwehrkräfte an und trägt so zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Deshalb ist Kupfer ein wichtiges Spurenelement bei Immunkuren. Auch für einen gesunden Stoffwechsel und ein straffes Bindegewebe spielt Kupfer eine wichtige Rolle. Denn Kupfer trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Erhaltung eines gesunden Bindegewebes bei. Somit ist Kupfer nicht nur bei Immunkuren zu empfehlen, sondern auch bei Nahrungsergänzungsmittel zum Abnehmen.
Nahrungsergänzung - Dein täglicher Bedarf an Kupfer
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Einnahme von 1,0 bis 1,5 mg Kupfer pro Tag. Nüsse sind eine gute Quelle für Kupfer.
Welche AgilNature Produkte enthalten Kupfer?
Produkt Milligramm *NRV FigurAgil aktiv 0,1 mg pro Kapsel 10% *Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011
Literatur:
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (2001): S. 201
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