Kalium

Kalium 

Kalium ist ein für den Menschen essentielles Mengenelement*. Im Körper befindet sich nahezu das gesamte Kalium innerhalb der Zellen (98 %), vor allem in den Muskelzellen. Weniger Kalium ist in den Zellen der Leber, der Knochen und der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zu finden. In der Nahrung kommt Kalium vor allem in Aprikosen, Bananen, Karotten, Kohlrabi, Avocado und Tomaten vor, aber auch in deren konzentrierten Formen wie Tomatenmark oder Trockenfrüchten. Nüsse, einige Mehlsorten (Dinkel-, Roggen-, Buchweizenvollkornmehl) und sogar Bitterschokolade besitzen ebenfalls einen hohen Kaliumgehalt (1). Durch die hohe Zufuhr von Obst und Gemüse sind vor allem Vegetarier:innen und Veganer:innen meist ausreichend versorgt (2). 

*Mengenelemente werden als solche bezeichnet, da deren Tagesbedarf über 100 mg liegt. Entsprechend liegt die empfohlene tägliche Zufuhr bei den Spurenelementen unter 100 mg. Die Unterscheidung zwischen Mengen- und Spurenelement ist rein quantitativ (3). 

 

Kalium – die wichtigsten Aufgaben in Kürze 

  • Kalium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei 
  • Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei 
  • Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei (4) 

Kalium kann nicht nur den normalen Blutdruck aufrechterhalten, bei Personen, die unter Bluthochdruck leiden, eine kaliumreiche Ernährung kann sogar blutdrucksenkend wirken und somit das Risiko für einen Schlaganfall reduzieren. Diese Wirkung konnte vor allem bei einer Kaliumzufuhr zwischen 3500 mg und 4700 mg pro Tag beobachtet werden (1). 

 

Störungen des Kaliumhaushalts 

Ein Kaliummangel (Hypokaliämie) kann durch starke Flüssigkeitsverluste ausgelöst werden z.B. durch Erbrechen, Anwendung von Abführmittel oder harntreibenden Medikamenten, sowie chronischen Durchfällen. Weitere Ursachen können längerfristige Unterernährung sowie bestimmte Krankheiten sein. Ein Kaliummangel infolge einer zu geringen Aufnahme von Kalium über die Ernährung ist selten (1). 

Bei einer Kaliumüberversorgung (Hyperkaliämie) kann die Ausscheidung über die Nieren gestört sein, aber auch abbauende Stoffwechselprozesse und Schädigungen von Körperzellen oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten können die Ursache für zu viel Kalium sein. Auch eine Hyperkaliämie ist durch eine zu hohe Zufuhr von Kalium über die Nahrung in der Regel nicht zu befürchten. Jedoch sollte man vorsichtig sein bei der Einnahme von Kaliumpräparaten, vor allem bei jenen, die nur Kalium enthalten. Es ist daher gerade bei kaliumhaltigen Mono-Präparaten wichtig, diese nur unter ärztlicher Aufsicht zu sich zu nehmen (1). 

Hyper- und Hypokaliämie sind Störungen im Kaliumhaushalt und können ernsthafte Folgen haben. Dazu zählen Muskelschwäche und -lähmung, sowie Herzrhythmusstörungen. Im schlimmsten Fall können sie zum Herzstillstand führen (1, 2, 5). 

 

Dein täglicher Bedarf an Kalium 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen und Schwangeren 4000 mg Kalium pro Tag zu sich zu nehmen, Stillenden sogar 4400 mg Kalium pro Tag (1). 

 

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Produkt 

Mikrogramm 

*NRV 

CardioAgil 

75 mg pro Kapsel 

3,75% 

BalanceAgil 

100 mg pro Kapsel 

5% 

 

*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
 

 

Literatur: 

  1. DGE (2016): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Kalium. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). https://www.dge.de/index.php?id=631 (abgerufen am 21.02.2022) 
  2. Biesalski, Hans-Konrad; Bischoff, Stephan C.; Pirlich, Matthias; Weimann, Arved (Hg.) (2018): Ernährungsmedizin. Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. Unter Mitarbeit von Michael Adolph, Jann Arends, Ulrike Arens-Azevêdo und Christine von Arnim. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag. 
  3. Rehner, Gertrud; Daniel, Hannelore (2010): Biochemie der Ernährung. 3. Aufl. Heidelberg: Spektrum Akad. Verl. (Spektrum-Lehrbuch). 
  4. European Commission (2022): Nutrition and Health Claims. In: European Commission. https://ec.europa.eu/food/safety/labelling_nutrition/claims/register/public/?event=search (abgerufen am 21.02.2022)  
  5. Lewis III, James L.: Überblick über die Funktion von Kalium im Körper. In: MSD Manual Ausgabe für Patienten. Online verfügbar unter https://www.msdmanuals.com/de/heim/hormon-und-stoffwechselerkrankungen/elektrolythaushalt/%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-funktion-von-kalium-im-k%C3%B6rper. (abgerufen am 22.02.2022) 

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