Bambus

 

Herkunft und Geschichte von Bambus

Bambus ist eine Grasart und ist die wohl am schnellsten wachsende Pflanze der Welt. Ein Wachstum von 10cm pro Tag ist üblich, manche Arten wachsen sogar bis zu 5cm pro Stunde. Das Wunderrohr wächst nicht nur schnell, sondern es ist auch extrem dehnbar und äußerst stabil und dabei leicht wie eine Feder. Dank dieser hohen Biegefestigkeit ist es in China bereits seit Jahrtausenden als Baumaterial beliebt. In China gibt es Bambusbrücken, die schon seit 1000 Jahren Flüsse überspannen. Bambushäuser gelten aufgrund ihrer hohen Biegsamkeit und Elastizität sogar als erdbebensicher.

Die kräftigenden Eigenschaften von Bambus nutzt der Mensch auch für seine Gesundheit. Schon vor tausend Jahren stellten Mönche aus Bambus (Bambusa arundinacea) eine siliciumreiche Substanz namens Tabashir her, die noch heute in der östlichen Medizin als traditionelles Heilmittel Anwendung findet.

 

Bambus - natürliches Silicium für den Knochenbau

Bambus Vitalstoff Lexikon AgilNature

Silicium ist ein wichtiges Spurenelement, vom dem im menschlichen Körper etwa 1 bis 2g enthalten ist.(1) In der Natur ist Silicium nie in reiner Form zu finden, sondern immer in Verbindung mit Sauerstoff als Siliciumdioxid. In Verbindung mit Wasser nennt man es Kieselsäure. Bambus ist eine der besten Quellen für natürliches Siliciumdioxid. Er ist ein richtiger Silicium-Akkumulator,

denn er braucht Silicium für seine extreme Festigkeit und Biegsamkeit. Durch Ausscheidungen, Hautabschilferungen sowie das Schneiden der Haare und Nägel verliert unser Körper täglich ca.10-40mg Silicium. Im Alter verringert sich die Fähigkeit des Körpers Silicium aufzunehmen. (1) Deshalb nimmt der Siliciumgehalt in den Geweben mit zunehmendem Alter immer weiter ab. Eine entsprechende Nahrungsergänzung kann helfen, den Siliciumspiegel in den Geweben wieder zu normalisieren. (2)

Silicium ist wichtig für den Knochenaufbau, es zeichnet sich durch eine stärkende Funktion aus. Primär scheint Silicium die Synthese und die Stabilisation von Kollagen zu fördern. Kommt es zu einem Silicium Mangel, wird weniger Kollagen in den Knochen gebildet (3). Kollagen ist der Grundbaustoff für die Knochen und wichtig für den Knochenaufbau. So wie Stahlträger ein Gebäude stützen, so bilden Fasern aus Kollagen das stützende Grundgerüst im Knochen. Fehlen einem Haus die Stahlträger, würde es bereits bei geringer Belastung zerbröckeln. So ist es auch bei den Knochen: Ohne Kollagen verlieren sie an Elastizität und werden brüchig.

 

Dein täglicher Bedarf an Silicium

Bisher gibt es keine offizielle Empfehlung für den täglichen Bedarf an Silicium. Als Nahrungsergänzung ist eine Aufnahme von 10-20mg Silicium pro Tag zu empfehlen. Das natürliche Silicium aus Bambus ist besonders gut verträglich und kann vom Körper gut aufgenommen werden.

 

Studienergebnisse: Eine hohe Siliciumaufnhame aus der Nahrung verbessert die Knochengesundheit

Forschungen der letzten 30 Jahre bestätigen, dass die Einnahme von Silicium positive Effekte auf die Knochengesundheit hat (1). In einer epidemiologischen Studie mit 2847 Teilnehmern zeigte sich beispielsweise, dass eine erhöhte Siliciumaufnahme die Knochendichte in Männern und jüngeren Frauen erhöhen kann. (4) Auch bei Frauen nach den Wechseljahren, die auf eine Hormonersatztherapie angewiesen waren, zeigte Silicium positive Effekte auf die Knochengesundheit (5)

Eine erhöhte Knochendichte spielt eine zentrale Rolle beim Knochenaufbau und bei der Vorbeugung von Osteoporose.

 

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Literatur:

  1. Holzer G, Holzer LA (2011): Silizium und seine Bedeutung für den Knochenstoffwechsel. Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin 1/11: 34-37.
  2. Holzer G, Holzer LA (2008): Silizium in der Therapie der Osteoporose. J Miner Stoffwechs. 2008; 15(2)
  3. Seaborn CD, Nielsen FH. (2002): Silicon deprivation decreases collagen formation in wounds and bone, and ornithine transaminase enzyme activity in liver. Biol Trace Elem Res. 2002 Dec; 89(3):251-61
  4. Jugdaohsingh R et al. (2004): Dietary silicon intake is positively associated with bone mineral density in men and premenopausal women of the Framingham Offspring cohort. J Bone Miner Res. 2004 Feb; 19(2):297-307
  5. Jugdaohsingh R. (2007):Silicon and bone health. J Nutr Health Aging. 2007; 11(2): 99–110.

 

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