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Agil Nature
Inulin
Herkunft und Geschichte:
Inulin ist ein Polysaccharid, dass in vielen Pflanzen hergestellt wird und zu den Ballaststoffen zählt. Es findet sich heutzutage auch oft in Lebensmitteln wieder, so wird es in Joghurt als Fettersatz und in einigen tierischen Waren, wie Wurst, als Ballaststoffquelle verwendet. Aufgrund seines leicht süßlichen, geringen Eigengeschmacks lässt sich Inulin gut in Speisen und Produkte einbauen. Unser Körper kann das Inulin nicht selbst abbauen, stattdessen wird es von Darmbakterien fermentiert zu kurzkettigen Fettsäuren, die als vorteilhaft für die Gesundheit zählen. Gängige Pflanzen, die Inulin enthalten, sind Artischocke, Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Banane und viele weitere. Kommerzielles Insulin wird jedoch aus den Wurzeln der Zichorie gewonnen.
Der Verzehr von Ballaststoffen wie Inulin wird im Allgemeinen mit einem geringeren allgemeinen Sterblichkeitsrisiko und einem geringeren Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Es wird ebenfalls von protektiver Wirkung gegen Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, Hyperlipidämie, Hypertonie ausgegangen. Es gibt keinen offiziellen Tagesbedarf an Ballaststoffen, jedoch liegt der Richtwert bei mindestens 30 g pro Tag. In Deutschland liegt die durchschnittliche Zufuhr bei 18-19 g, was unter dem Richtwert liegt. Daher ist es wichtig sich über mögliche Ballaststoffe wie Inulin und dessen Quellen zu informieren, sowie ein Bewusstsein für seine Ballaststoffzufuhr zu entwickeln.
Eigenschaften:
Inulin als Ballaststoff lässt sich als Präbiotikum verwendet. Ein Präbiotikum ist wie Nahrung für die gesunden Darmbakterien und kann von diesen verstoffwechselt werden, was das Wachstum dieser fördert sowie für uns gesundheitsfördernde Produkte der Bakterien erhöht. Als solch eine Ballaststoffquelle, hat es positive Auswirkungen auf das Verdauungssystem & Darmbakterien und kann zusätzlich einen Schutzfilm an der Darmwand bilden. Inulin wird daher auch oft verwendet in Darmkuren und – reinigungen.
Zahlreiche vorteilhafte Wirkungen, die bisher entdeckt wurden und als Präbiotikum interessant sind:
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Darmflora – Inulin hilft bei der Regulation des Darmmikrobioms in dem es das Wachstum von gesunden Bakterien fördert. Ein gesunder Darm bessert zudem Entzündungsreaktionen bei chronischen Darmerkrankungen und bessert Verstopfung sowie den Stuhlgang. Auch zeigten Studien, dass Inulin das Risiko für Darmkrebs einsetzen kann. Bessere Ergebnisse zeigten sich bei Einnahme von Inulin mit Probiotika.
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Mineralienaufnahme und Knochengesundheit – Inulin verbessert bei ausreichender, langzeitiger Einnahme vermutlich die Kalziumaufnahme im Körper und wirkt sich somit positiv auf die Knochenmineraldichte aus. Auch Magnesium und Eisenaufnahme könnte gefördert werden. Eine Studie zeigte nach 3 Wochen Inulin Supplementation eine verbesserte Kalziumaufnahme von 18%. Die verbesserte Kalziumaufnahme fördert die Knochengesundheit auch bei Frauen nach der Menopause, bei denen die Knochendichte besonders problematisch ist. Inulin in seine Ernährung einzubauen könnte somit das Osteoporoserisiko in späteren Jahren lindern. Es wird angenommen, dass eine Inulin Zufuhr von täglich 8-10 g die Kalziumabsorption und den Gesamtknochenmineralgehalt unterstützt.
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Lipidstoffwechsel – Inulin hat Einfluss auf die Regulation des Lipidstoffwechsels und hat damit einen positiven Einfluss auf die Senkung der Blutfette und des Cholesterinspiegels, wenn erhöhte Werte vorliegen. Da zu hohe Blutfettwerte mit Atherosklerose und anderen koronaren Herzkrankheiten assoziiert ist, kann Inulin, wie auch andere Ballaststoffe, das Risiko an diesen zu erkranken senken.
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Diabetes melltius Typ 2 – Inulin reduzierte in Studien den Langzeitblutzucker und senkt in Diabetespatienten Entzündungsmarker. Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus Typ 2 gehen zudem meist mit einer gestörten Darmflora und -fermentation einher, die mit Inulin in einer Studie nach 6-wöchiger Supplementation verbessert werden konnte.
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Gewichtsregulation – Inulin zeigte in vieler Hinsicht positiven Einfluss auf das Gewicht. Zum einen werden in Tiermodellen Fettablagerungen abgebaut bei einer Inulin-reichen Ernährung, zum anderen ist auch Appetit ein großer Faktor bei der Bildung von Übergewicht. Inulin erhöhte das Sättigungsgefühl und verbesserte die subjektive Appetitbewertung bei übergewichtigen und adipösen Kindern im Alter von 11 bis 12 Jahren. In Studien ergab eine zusätzliche Insulineinnahme in einem Abnehm-programm einen verbesserten Gewichtsverlust. Auch wurde an übergewichtigen Mäusen gezeigt, dass Inulin zu einer Wiederherstellung der antimikrobiellen Schutzfunktion im Darm beiträgt und somit vor möglichen Übergewicht-bezogenen Darmentzündungen schützen könnte.
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Linderung von Depressionen – Da das Darmmikrobiom auch stark mit dem Gehirn zusammenhängt und reichlich Einfluss auf psychologische Krankheiten gezeigt hat, könnte Inulin auch positive, unterstützende Wirkungen bei Erkrankungen wie Depressionen liefern. In Studien zeigten sich ein verbessertes Gedächtnis und antidepressive Wirkungen bei Inulineinnahme.
Inulin enthaltende Lebensmittel
Lebensmittel, die sich als gute Inulinquellen eignen, sind: Artischocke, Knoblauch, Lauch, Schalotte, Spargel, Yaconwurzel, Zichorienwurzel und Zwiebel.
Mögliche Nebenwirkungen
Ballaststoffe wie Inulin haben eine positive Wirkung auf den Darm, können aber bei manchen Menschen Blähungen und Durchfall verursachen, insbesondere bei Menschen, die nicht an eine ballaststoffreiche Ernährung gewöhnt sind.
Zur Unterstützung der Wirkung von Probiotika
Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt die Wirkung von Probiotika meistens, da Präbiotika wie Ballaststoffe das Wachstum und die Aktivität von probiotischen Bakterien im Darm fördern. Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse und Obst sind empfehlenswert. Zudem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden.
Wir von AgilNature haben uns in unserem “SynbioticAgil” Produkt, dass dich mit Probiotika wie Bifidobacterium lactis und weiteren versorgt, auch um Präbiotika gekümmert um die beste Wirkung zu entfalten. So enthält unser Produkt SynbioticAgil zusätzlich das Präbiotikum Inulin.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Inulin?
Produkt
Menge
NRV*
SynbioticAgil
3,02 g pro Tagesration (à 6 Kapseln)
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*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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Ballaststoffe. DGE. https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-ballaststoffen/ (Abgerufen am 19.05.2024)
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Agil Nature
Sonnenblumenöl
Herkunft und Geschichte:
Ob als strahlende, symbolische Blume oder als Öl in der Küche, die Sonnenblume (Helianthus annuus) begegnet einem Alltag unabdingbar. Die ein bis zu zwei Meter lange Pflanze hat ihre Blütezeit Ende Juni/Juli bis September. Sonnenblumen gelten als stark photosynthetisch aktiv und binden daher viel Kohlenstoffdioxid. Das macht die gelben Blumen jedoch sehr lichtabhängig. Die Größe und Ausrichtung der Pflanze hängen von der Sonne ab. Zuerst gezüchtet von den Ureinwohnern Amerikas verbreitete sich die Sonnenblume ab dem 16 Jahrhundert in Europa. Eine Sorte speziell gezüchteter Sonnenblumen heutzutage sind die High-oleic-Sonnenblumen, kurz HO-Sonnenblumen. Definiert sind HO-Sonnenblumen, als Sonnenblumen mit einem Mindestanteil von 80% Ölsäure, welches die häufigste einfach ungesättigte Fettsäure ist, die wir Menschen in unserer Ernährung aufnehmen.
Eigenschaften:
Die Menge an Ölsäure in den Blumen ist interessant für viele Ölhersteller, da das Öl als sehr Hitze- und Oxidationsstabil gilt und sich somit gut für Brat- und Frittieröl eignet. In Betracht auf die Gesundheit ist es jedoch auch wichtig, diese einfach ungesättigte Fettsäure zu betrachten, die Teil tierischer und pflanzlicher Öle ist. Eine Ölsäure reiche Ernährung scheint Studien zufolge für die Gewichtsregulierung vorteilhaft zu sein und könnte insbesondere bei Übergewicht und Bauchfettablagerungen zu einer Gewichtsabnahme führen. Der Blutdrucksenkende Effekt von Olivenöl wird, laut Studien, auch der enthaltenen Ölsäure zugewiesen. Einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure vermindern auch das “schlechte” LDL-Cholesterin, während sie das “gute” HDL-Cholesterin steigern, was mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert ist. So korrelierte auch in einer Studie ein höheres Level an Ölsäure im Blutplasma mit einem 73% niedrigerem Risiko für Schlaganfälle.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Sonnenblumenöl mit hohem Ölsäuregehalt?
Produkt
Menge
NRV*
Omega3Agil
31,9 mg pro Tagesration (à 3 Kapseln)
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*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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High oleic sunflower oil. https://www.sunflowernsa.com/oil/High-Oleic-Sunflower-Oil/ (abgerufen am 19.02.2024)
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Agil Nature
DHA & EPA Algenöl
Herkunft und Geschichte:
Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) zählen zu den mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die für den Körper direkt verfügbar sind. Omega-3-Fettsäuren müssen aus der Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper diese nicht selbst herstellen kann, jedoch für den Stoffwechsel und Zellbau dringend benötigt. EPA ist für unseren Körper eine Vorstufe von DHA. Entgegen der ursprünglichen Formulierung ist EPA nicht nur und keine direkte Vorstufe von DHA, sondern beide Fettsäuren erfüllen eigenständige Funktionen im Körper Diese Fettsäuren sind normalerweise in größeren Mengen in fetthaltigen Fischprodukten wie Lachs enthalten. Eine von uns verwendete vegane Alternative ist die Gewinnung der Fettsäuren aus Algen.
Eigenschaften:
Die lebenswichtigen Bausteine für unseren Körper sind nötig für einen gesunden Stoffwechsel und eine gesunde Entwicklung des Hirns. Nötig sind sie spezifischer in einer Anzahl unterschiedlicher Aufgaben wie beispielsweise die Regulation der Blutfettwerte und Entzündungsreaktionen, die Hormonproduktion und Bildung der Zellmembranen. DHA ist die am häufigsten vorkommende Omega-3-Fettsäure im zentralen Nervensystem aufgrund seiner essenziellen Funktionen in diesem Bereich. Nicht nur für den Sehprozess, auch für die Signalweiterleitung im Nervensystem wird es benötigt. Da es besonders wichtig bei der Hirnbildung ist wird daher Schwangeren eine ausreichende DHA-Versorgung nahegelegt.
Von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sind durch wissenschaftliche Studien folgende DHA/EPA bezogene gesundheitliche Angaben bewertet und zugelassen bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg DHA/EPA:
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DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei
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DHA trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei
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EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei
Die Kombination von DHA/EPA steht schon länger im Gespräch, potenziell das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. In mehreren Studien wurde dabei eine höhere Aufnahme der Fettsäuren mit einer geringeren Sterblichkeit bei kardiovaskulären Erkrankungen assoziiert und es wird von einer Rolle bei der Prävention ausgegangen. Eigenschaften die DHA/EPA besitzen, sind ein günstiger Einfluss auf den Fettstoffwechsel, die Blutdruckregulierung, die Herzfunktion und Entzündungsreaktionen. Dies zusammen kann möglicherweise das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.
Auch ein positiver Bezug zu psychologischen Erkrankungen wie Depression und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer besteht. Eine DHA+EPA-Supplementation, so wie auch EPA allein, führte in einer Studie bei den betroffenen Probanden zu einer Verminderung depressiver Symptome. Daher wird auch eine Omega-3-Supplementation von internationalen Gesundheitsbehörden empfohlen bei Risikogruppen so wie erkrankten Kindern, Schwangeren und älteren Menschen.
Zufuhrempfehlung
Laut der Deutschen Gesellschaf für Ernährung e.V. (DGE) benötigen Schwangere und Stille eine tägliche Menge von 200 Milligramm DHA pro Tag für eine gesunde Entwicklung der Kinder. Eine allgemeine Zufuhrempfehlung mit Ausnahme für Schwangere oder Stillende, gibt es nicht.
Mögliche Nebenwirkungen
Eine Einnahme von DHA/EPA kann bei Diabetikern zu Nebenwirkungen führen, da es die Blutzuckereinstellung erschwert sowie das Immunsystem nachteilig beeinflusst. Auch der LDL-Cholesterinspiegel wird beeinflusst und kann sich erhöhen. Es ist ratsam sich vor Einnahme bei einem Arzt zu beraten. Bei älteren Menschen kann die Immunabwehr beeinträchtigt werden.
Mögliche Interaktionen
Es können Wechselwirkungen mit gerinnungshemmenden Medikamenten wie Aspirin auftreten, da höhere DHA/EPA Dosierungen die Fließeigenschaft des Blutes verändern können und damit das Blutungsrisiko erhöhen können.
Bioverfügbarkeit von Algenöl
Die Bioverfügbarkeit von Algenöl steht der von Fischöl in Nichts nach. Bei vergleichenden Studien war die Fettsäureabsorption von Öl aus Algen und Fisch gleich gut und in einem ähnlichen Rahmen. Einige Studien weisen sogar auf eine möglicherweise bessere Wirksamkeit von Algenöl im Vergleich zu Thunfischöl hin, da Algenöl eine nachhaltigere, längerfristige Freisetzung und eine höhere Verdaulichkeit im Darm zeigte.
Die Algenkultivierung
Die Kultivierung von Algen kann auf drei verschiedene Arten erfolgen. Zum einen gibt es offene Becken, in denen die Algen kultiviert werden können, oder geschlossene Bioreaktoren. Bei den Bioreaktoren gibt es zwei verschiedene Arten, die Photobioreaktoren, die konstantes Licht als Energie für die Kultivierung nutzen und somit Strom für die Beleuchtung verbrauchen, und die heterotrophen Bioreaktoren, die Kohlenstoffquellen als Energie nutzen und somit Energie für einen konstanten Gasaustausch verbrauchen, jedoch eine höhere Biomasse ermöglichen.
Algenöl und Umwelt
Der ständige Bedarf an Fischen wegen ihres einzigartigen Nährwerts, wie z. B. Omega-3-Fettsäuren, führt dazu, dass die Fischbestände pro Jahr auf ein Maximum ansteigen, um die Fische für den menschlichen Verzehr zu versorgen was sich erheblich auf die Fischbestände auswirkt und die Möglichkeit des Aussterbens zur Folge hat. Die Versorgung der benötigten Aquakulturen geht einher mit Meeresverschmutzungen durch Chemikalien, Antibiotika und kaputten Netzkäfigen. Algenöl verbraucht zwar Energie wie beispielsweise Strom, um die Algen in meistens Bioreaktoren zu züchten, im Allgemeinen ist es jedoch eine umweltfreundlichere Alternative zu den meisten Fischquellen. Die Fähigkeit der Algen, CO2 zu binden, trägt zu ihrer Nachhaltigkeit bei, indem sie hilft, den Kohlenstoff-Fußabdruck ihrer Produktion zu verringern. Darüber hinaus können Algen auf nicht landwirtschaftlich nutzbarem Boden unter Verwendung von nicht trinkbarem Wasser (einschließlich Brack- oder Meerwasser) produziert werden. Da Algen dicht wachsen können wurde in einer Studie gezeigt, dass Algen jährlich 167-mal mehr nützliche Biomasse produzieren können als Mais, wenn sie dieselbe Fläche nutzen.
Welche AgilNature® Produkte enthalten DHA und EPA Algenöl?
Produkt
Menge
NRV*
Omega3Agil
962,7 mg pro Tagesration (à 3 Kapseln)
**
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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Ist Algenöl eine pflanzliche Alternative für Omega-3-Fettsäuren? | Verbraucherzentrale.de. Verbraucherzentrale.de. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/ist-algenoel-eine-pflanzliche-alternative-fuer-omega3fettsaeuren-51990 (abgerufen am 12.02.2024)
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Fett, essenzielle Fettsäuren. DGE. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/fett-essenzielle-fettsaeuren/ (abgerufen am 12.02.2024)
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BfR: Für die Anreicherung von Lebensmitteln mit Omega-3-Fettsäuren empfiehlt das BfR die Festsetzung von Höchstmengen Stellungnahme Nr. 030/2009 des BfR vom 26. Mai 2009. (abgerufen am 15.02.2024)
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Rehberg, C. (2023, August 4). Omega 3 - Die Wirkung der Fettsäuren. Zentrum Der Gesundheit. https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/nahrungsergaenzung/omega-3-uebersicht/omega-3 (abgerufen am 15.02.2024)
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Agil Nature
Rosmarin
Herkunft und Geschichte:
Rosmarin (Salvia rosmarinus, vormals als Rosmarinus officinalis bekannt) ist allgemein bekannt durch seine häufige Verwendung in der Küche, aber auch als häufig verwendete Duftnote in Aroma- und Pflegeprodukten. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem westlichen und zentralen Mittelmeerraum. Heute wird Rosmarin weltweit als Gewürzpflanze kultiviert. Der immergrüne, buschige Rosmarinstrauch wird zwischen 20 cm und 2 m hoch und trägt hellblaue, rosa oder weiße Blüten.
Der Rosmarin hat eine reiche Geschichte und Symbolik. Die Verwendung von Rosmarin reicht bis ins alte Ägypten zurück. Bei den Römern und Griechen war er in vielen Mythen und Bräuchen ein Symbol der Liebe. Auch in Deutschland war es noch lange üblich, dass Bräute Rosmarinkränze trugen. Er diente auch zum Gedenken an die Toten. Aber nicht nur als Symbol, auch als Heilpflanze hatte er eine große und vielseitige Bedeutung.
Eigenschaften:
In der antiken Medizin hatte Rosmarin einen hohen Stellenwert, da er als Heilpflanze die Luft reinigen, die Durchblutung fördern und den Körper beleben sollte. Auch heute noch wird Rosmarin verwendet, um den Körper in stressigen und kranken Zeiten zu stärken. Vor allem in der Aromatherapie wird das Öl wegen seiner belebenden und energiespendenden Wirkung eingesetzt, um geistige und körperliche Erschöpfung zu lindern und nachweislich die Konzentrations- und das Erinnerungsvermögen zu fördern. Neuere Studien haben die positiven Effekte von Rosmarin auf die kognitive Funktion und Gedächtnisleistung bestätigt, wobei insbesondere das ätherische Öl und seine Hauptkomponenten wie 1,8-Cineol als wirksam identifiziert wurden. Forschungen deuten auch darauf hin, dass Rosmarin potenziell unterstützend in der Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen wirken könnte.
Der stärkende Effekt stammt daher, dass Rosmarin Kreislauf- und Durchblutungsfördernd wirkt. Heutiger Nutzen des Rosmarins ist gegen Magen-Darm-Beschwerde sowie Schmerzlinderung bei Verspannungen, Kopf- und Halsschmerzen, Asthma und Bauchschmerzen.
Neben dem Nutzen in der Aromatherapie für das Wohlbefinden, wird dem Rosmarin auch viele weitere medizinische Nutzen zugeschrieben. Die Haupteigenschaft des Rosmarins ist die starke entzündungshemmende Wirkung, die Therapeuten häufig nutzen für die Verwendung gegen rheumatische Erkrankungen wie beispielsweise Arthritis. Rosmarin hat auch Vitaminen wie Vitamin C, Vitamin B6, Thiamin (Vitamin B1) und Mineralien wie Eisen, Calcium und Magnesium. Zudem enthält Rosmarin Antioxidantien wie Rosmarinsäure, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und zum Schutz vor oxidativem Stress beitragen können
Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Rosmarinextrakt aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften und der Aktivierung von Schutzmechanismen eine leberschützende Wirkung hat.
Mögliche Nebenwirkungen
Während Rosmarin in kulinarischen Mengen allgemein als sicher gilt, sollten therapeutische Dosen mit Vorsicht nehmen werden. Hohe Dosen können Magen-Darm-Beschwerden verursachen, und schwangere Frauen sollten vor der Verwendung von Rosmarin als Ergänzung einen Arzt konsultieren. Personen mit Bluthochdruck oder Epilepsie sollten ebenfalls Vorsicht walten lassen.
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Agil Nature
Kakao
Herkunft und Geschichte
Kakao (Theobroma cacao) stammt aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas und wurde bereits vor über 3000 Jahren von den Olmeken, Maya und Azteken kultiviert. Die Azteken verwendeten Kakaobohnen nicht nur als Zahlungsmittel, sondern bereiteten auch ein rituelles Getränk namens „Xocoatl“ zu, das als belebend galt. Durch die spanischen Eroberer gelangte Kakao im 16. Jahrhundert nach Europa, wo er schnell an Beliebtheit gewann. In den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelten sich zahlreiche Verarbeitungsmethoden, und Kakao wurde in vielen Kulturen zu einem geschätzten Genussmittel.Heute wird Kakao hauptsächlich in Westafrika, Südamerika und Südostasien angebaut. Die größten Produzenten sind die Elfenbeinküste, Ghana, Ecuador und Brasilien. Neben seiner Rolle in der Lebensmittelindustrie findet Kakao zunehmend Anwendung in der Kosmetik und Pharmazie. Besonders in der Naturkosmetik wird Kakaobutter für ihre feuchtigkeitsspendenden und pflegenden Eigenschaften geschätzt. Zudem wird Kakao in der funktionellen Ernährung immer relevanter, insbesondere in Form von Rohkakao, der als Superfood gilt.
Verwendung von Kakao für den Geschmack
Kakao ist nicht nur wegen seiner gesundheitlichen Vorteile beliebt, sondern auch aufgrund seines einzigartigen Geschmacksprofils. Sein Aroma mit bitteren, erdigen und leicht süßlichen Noten macht ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Lebensmittel. In der Lebensmittelindustrie wird Kakao zur Herstellung von Schokolade, Desserts, Backwaren und Getränken oft verwendet. Aufgrund seines natürlichen bitteren Geschmacks eignet sich Kakao hervorragend zum Maskieren unerwünschter Aromen in funktionellen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Deshalb haben wir in ProteinAgil entöltes Kakaopulver verwendet, um den erbsentypischen Geschmack zu überdecken und gleichzeitig von den gesundheitlichen Vorteilen des Kakaos zu profitieren. Durch den Einsatz von hochwertigem Kakaopulver in unserer Formulierung kombinieren wir ernährungsphysiologische Vorteile mit einem angenehmen Geschmackserlebnis, ohne auf künstliche Aromen zurückgreifen zu müssen. Kakao verbessert somit nicht nur die Akzeptanz des Produkts, sondern trägt auch zu dessen Funktionalität bei.

Inhaltsstoffe
Die gesundheitlichen Vorteile von Kakao sind vielfältig:
Flavonoide (v. a. Epicatechin, Catechin, Procyanidine) – Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den wirksamsten Antioxidantien. Sie können freie Radikale neutralisieren und so Zellschäden verhindern. Zudem sind Flavonoide für ihre gefäßschützenden Eigenschaften bekannt, da sie die Elastizität der Blutgefäße verbessern und die Durchblutung fördern. Sie wirken zudem entzündungshemmend und können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.
Theobromin und Koffein (Methylxanthine mit stimulierenden Eigenschaften) – Theobromin ist das dominierende Alkaloid in Kakao und hat eine mild stimulierende Wirkung, die sanfter als die von Koffein ist. Es regt das zentrale Nervensystem an, erweitert die Blutgefäße und kann die Stimmung verbessern. Koffein, das ebenfalls in kleineren Mengen enthalten ist, kann die Wachsamkeit und Konzentration steigern, indem es die Ausschüttung von Neurotransmittern wie Dopamin beeinflusst.
Polyphenole – Diese bioaktiven Substanzen haben starke antioxidative Eigenschaften und sind bekannt dafür, Entzündungen zu hemmen. Sie spielen eine wichtige Rolle im Schutz der Haut, indem sie die Hautalterung verlangsamen und vor UV-bedingtem Stress schützen. Darüber hinaus unterstützen sie das Immunsystem und tragen zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei.
Ballaststoffe – Kakao enthält lösliche und unlösliche Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Sie tragen zur Regulierung der Darmflora bei, indem sie das Wachstum gesunder Darmbakterien unterstützen. Ballaststoffe sind zudem wichtig für die Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels und fördern das Sättigungsgefühl, was sich positiv auf das Körpergewicht auswirken kann.
Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor und Zink – Diese essenziellen Mikronährstoffe sind für zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper unerlässlich. Eisen ist entscheidend für den Sauerstofftransport im Blut, Magnesium unterstützt die Muskelfunktion und das Nervensystem, Kalium ist für den Flüssigkeitshaushalt wichtig, Phosphor spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel, und Zink trägt zur Stärkung des Immunsystems bei.
Verschiedene Vitamine (v. a. B-Vitamine, Vitamin E) – B-Vitamine sind essenziell für den Energiestoffwechsel und die Funktion des Nervensystems. Vitamin E ist ein starkes Antioxidans, das die Zellen vor oxidativem Stress schützt und eine gesunde Haut unterstützt.
Tryptophan – Diese Aminosäure ist eine Vorstufe von Serotonin, dem sogenannten „Glückshormon“. Serotonin beeinflusst die Stimmung, das Schlafverhalten und das allgemeine Wohlbefinden. Ein ausreichender Tryptophan-Konsum kann dazu beitragen, depressive Verstimmungen zu mildern und die Schlafqualität zu verbessern.
Anandamid – Eine bioaktive Verbindung, die an das Endocannabinoid-System des Körpers andockt und das Wohlbefinden steigern kann. Anandamid wird oft als „Glücksmolekül“ bezeichnet, da es ähnliche Wirkungen wie körpereigene Endocannabinoide hat und somit zur Regulierung von Emotionen und Stress beitragen kann.
Phenylethylamin (PEA) – Eine weitere neuroaktive Verbindung, die mit der Freisetzung von Dopamin in Verbindung gebracht wird. Sie kann ein Gefühl der Euphorie auslösen und wird oft als „Liebeschemikalie“ bezeichnet, da sie ähnliche Effekte wie die natürliche Verliebtheit haben kann.
Diese Kombination aus bioaktiven Verbindungen macht Kakao zu einem außergewöhnlichen Lebensmittel mit umfassenden gesundheitlichen Vorteilen.
Gesundheitliche Vorteile und aktuelle Studien
Die gesundheitlichen Vorteile von Kakao sind vielfältig:
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Kardiovaskuläre Gesundheit: Die in Kakao enthaltenen Flavonoide können den Blutdruck senken, die Endothelfunktion verbessern und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Sie tragen zur Elastizität der Blutgefäße bei und können helfen, die Blutzirkulation zu verbessern.
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Neuroprotektive Effekte: Flavonoide in Kakao können die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen senken. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßiger Kakaokonsum Gedächtnis und Lernfähigkeit unterstützt.
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Antioxidative Wirkung: Kakao besitzt eine hohe antioxidative Kapazität, die oxidative Zellschäden reduziert und Entzündungsprozesse hemmen kann. Die enthaltenen Polyphenole haben zudem eine schützende Wirkung auf die DNA.
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Stimmungsaufhellende Eigenschaften: Theobromin und Tryptophan können die Serotoninproduktion anregen und zur Verbesserung der Stimmung beitragen. Dies kann sich positiv auf Stressbewältigung und allgemeines Wohlbefinden auswirken.
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Darmgesundheit: Bestimmte Polyphenole in Kakao fördern das Wachstum nützlicher Bakterien wie Bifidobakterien und Lactobazillen und können so eine gesunde Darmflora unterstützen. Ein gesundes Darmmikrobiom steht in enger Verbindung mit einer starken Immunabwehr und einer guten Nährstoffaufnahme.
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Blutzuckerregulation: Kakao kann die Insulinsensitivität verbessern und dabei helfen, Blutzuckerschwankungen zu reduzieren, was insbesondere für Personen mit einem erhöhten Diabetes-Risiko von Bedeutung ist.
Empfohlene Tagesdosis
Es gibt keine offizielle empfohlene Tagesdosis für Kakao. Studien deuten darauf hin, dass 10–30 g dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (mind. 70 %) täglich gesundheitliche Vorteile bieten können, insbesondere für das Herz-Kreislauf-System. Rohkakao in Pulver- oder Nibs-Form wird oft mit 5–10 g pro Tag als funktionelles Lebensmittel empfohlen. Eine zu hohe Aufnahme kann jedoch aufgrund des Theobromin- und Koffeingehalts zu Nebenwirkungen führen.
Was ist das Einzigartige an Kakao?
Kakao ist eine der reichhaltigsten natürlichen Quellen für Flavonoide und Theobromin. Die Kombination dieser bioaktiven Substanzen verleiht Kakao antioxidative, entzündungshemmende und stimulierende Eigenschaften. Anders als Kaffee enthält Kakao weniger Koffein, aber eine hohe Menge an Theobromin, das sanfter anregend wirkt. Zudem zeichnet sich Kakao durch seine vielseitige Anwendbarkeit aus – sowohl als Nahrungsmittel als auch in der Hautpflege, wo er feuchtigkeitsspendende und schützende Eigenschaften besitzt. Durch seine positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die kognitive Leistungsfähigkeit wird Kakao zunehmend auch als natürlicher Stimmungsaufheller betrachtet.
Welche Lebensmittel enthalten Kakao?
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Dunkle Schokolade (mind. 70 % Kakaoanteil)
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Kakaopulver (ungesüßt)
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Kakaonibs
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Kakaobutter (enthält jedoch keine Flavonoide)
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Trinkschokolade
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Kakaobohnen (in Rohform, oft als Superfood konsumiert)
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Rohkakao-Produkte wie Smoothies, Energy Balls oder Kakao-Snacks
Mögliche Nebenwirkungen
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Koffein- und Theobrominwirkung: Hoher Konsum kann Unruhe, Schlafstörungen oder Herzklopfen verursachen.
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Magen-Darm-Beschwerden: Einige Menschen reagieren empfindlich auf die in Kakao enthaltenen Gerbstoffe, was zu Verdauungsproblemen führen kann.
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Histaminfreisetzung: Kakao kann bei empfindlichen Personen Kopfschmerzen oder allergieähnliche Reaktionen auslösen.
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Gewichtszunahme: Stark verarbeitete Kakaoprodukte enthalten oft Zucker und Fett, was zu einem erhöhten Kalorienkonsum führen kann.
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Säuregehalt: Kakao kann bei empfindlichen Personen Sodbrennen oder eine Übersäuerung des Magens hervorrufen.
Mögliche Interaktionen mit anderen Substanzen
Blutdruckmedikamente: Flavonoide können blutdrucksenkende Wirkungen verstärken.
Antidepressiva (MAO-Hemmer): Theobromin kann die Wirkung von MAO-Hemmern beeinflussen.
Blutverdünner: Die antioxidativen Verbindungen in Kakao können die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten verstärken.
Eisenaufnahme: Die in Kakao enthaltenen Polyphenole können die Eisenaufnahme hemmen, insbesondere bei Personen mit Eisenmangel.
Medikamente zur Blutzuckerregulation: Aufgrund der potenziellen blutzuckersenkenden Wirkung von Kakao kann es in Kombination mit Diabetesmedikamenten zu Wechselwirkungen kommen.
Quellen
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- Katz DL, Doughty K, Ali A. Cocoa and chocolate in human health and disease. Antioxid Redox Signal. 2011 Nov 15;15(10):2779-811. doi: 10.1089/ars.2010.3697. Epub 2011 Jun 13. PMID: 21470061; PMCID: PMC4696435.
- María Ángeles Martin, Sonia Ramos, Impact of cocoa flavanols on human health, Food and Chemical Toxicology, Volume 151, 2021, 112121, ISSN 0278-6915, https://doi.org/10.1016/j.fct.2021.112121.
- Shin, Ji-Hee et al. “Consumption of 85% cocoa dark chocolate improves mood in association with gut microbial changes in healthy adults: a randomized controlled trial.” The Journal of nutritional biochemistry vol. 99 (2022): 108854. doi:10.1016/j.jnutbio.2021.108854
- Higginbotham, Erin, and Pam R Taub. “Cardiovascular Benefits of Dark Chocolate?.” Current treatment options in cardiovascular medicine vol. 17,12 (2015): 54. doi:10.1007/s11936-015-0419-5
- Sorrenti V, Ali S, Mancin L, Davinelli S, Paoli A, Scapagnini G. Cocoa Polyphenols and Gut Microbiota Interplay: Bioavailability, Prebiotic Effect, and Impact on Human Health. Nutrients. 2020 Jun 27;12(7):1908. doi: 10.3390/nu12071908. PMID: 32605083; PMCID: PMC7400387.
- Edo G I, Samuel P O, Oloni G O, et al. Review on the Biological and Bioactive components of Cocoa (Theobroma Cacao). Insight on Food, Health and Nutrition. Natural Resources for Human Health. 2023;3(4):426-448. doi:10.53365/nrfhh/174302.
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Agil Nature
Melisse
Herkunft und Geschichte:
Die bekannteste und meistverwendete Melisse, ist die Zitronenmelisse (Melissa officinalis). Die Zitronenmelisse stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und Westasien. Mittlerweile wird sie auch in Mittel-, West- und Osteuropa angebaut. Die Zitronenmelisse ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die bis zu 90 cm hochwachsen kann. Ihre Blätter sind oval, gezackt und haben eine weiche, filzige Textur. Im Sommer erscheinen kleine, weiße oder blassgelbe Blüten, die für Bienen und andere Bestäuber attraktiv sind. Melisse bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und gut durchlässigen Boden. Schon bei den Griechen und Römern galt Melisse als Heilpflanze. Im Mittelalter wurde sie nach Deutschland gebracht und vorerst in Klostergärten, später auch in Bauerngärten angebaut. Wie der Name auch vermuten lässt, haben Melissenblätter einen zitronenartigen Geruch. Dadurch eignet die Pflanze sich neben dem Einsatz in Nahrungsergänzungsmitteln auch wunderbar als Komponente im Tee, wo sie beruhigend verdauungsfördernd wirken soll. Melisse wird dank seinem Aroma in der Küche auch außerdem gerne zum Würzen von Süßspeisen und Getränken genutzt. Auch in der Parfümerie wird das Aroma genutzt.
Allgemeiner Text:
Traditionell wird Melisse bei Magen-Darm-Beschwerden sowie Einschlafproblemen verwendet, da dem enthaltenen ätherischen Öl, in der Pflanzenheilkunde beruhigende und angstlösende Eigenschaften zugeschrieben werden. Melisse enthält verschiedene Wirkstoffe wie Rosmarinsäure, Terpene und Flavonoide. Rosmarinsäure hat entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften, während Terpene zur beruhigenden Wirkung der Pflanze beitragen. Die Volksmedizin nutzt Melisse auch für Erkältungskrankheiten und Kreislaufschwäche. Die bekannteste und häufigste Verwendung der Melisse ist jedoch gegen Insomnie, Schlaflosigkeit.
Die momentane Forschungsgrundlage bestätigt auch den wahrscheinlich angst-, stresslösenden und antidepressiven Effekt der Pflanze. Auch eine neuroprotektive Wirkung der Pflanze wird vermutet, da sie antioxidativ ist und somit vor oxidativen Schäden schützen könnte, die zu neurologischen Störungen führen wie beispielsweise Alzheimer. So wurde in einer neulichen Studie ein geringerer kognitiver Verfall bei älteren Menschen gefunden im Vergleich zur Kontrollgruppe, die keinen Melissenextrakt bekamen über Jahre.
Weitere biologische Eigenschaften, die der Melisse zugeschrieben werden, sind, dass es antiviral (gegen beispielsweise Herpes, HIV, SARS-CoV-2 und Influenza), antibakteriell, entzündungshemmend und damit schmerzlindernd ist. Auch bei gereizten Hautbildern könnte der antioxidative Effekt bei äußerer Anwendung Vorteile bringen. So wurde in Studien gefunden, dass sich durch Melissenextrakt weniger kleine Kapillare bildeten, die Haut durch weniger Wasserverlust hydrierter blieb und entzündliche Rötungen weniger wurden.
Weitere Texte:
Nutzen für die Bienen
In der Antike wurde bereits bemerkt, dass der Duft der nektarreichen Pflanze Bienen anlockt. Der Begriff Melisse leitet sich aus dem griechischen Wort für Honigbiene ab. Da sie Bienen anzuziehen scheint, wurde die nektarhaltige Pflanze auch früher in Bienenhäusern verwendet und eignet sich optimal als Bienenweide. Sie wird als solche auch angebaut und hilft damit dem Überleben der Bienen.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Melisse?
Produkt
Menge
NRV*
RelaxAgil nacht
80 mg pro 1 Kapsel (Tagesration)
**
FemAgil
40 mg pro 2 Kapseln (Tagesration)
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
1. Babar Ali, Naser Ali Al-Wabel, Saiba Shams, Aftab Ahamad, Shah Alam Khan, Firoz Anwar, Essential oils used in aromatherapy: A systemic review, Asian Pacific Journal of Tropical Biomedicine, Volume 5, Issue 8, 2015, Pages 601-611, ISSN 2221-1691.
2. Max Wichtl (Hrsg.): Teedrogen und Phytopharmaka. 4. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2002, ISBN 3-8047-1854-X, S. 382–386.
4. Ghazizadeh J, Sadigh-Eteghad S, Marx W, Fakhari A, Hamedeyazdan S, Torbati M, Taheri-Tarighi S, Araj-Khodaei M, Mirghafourvand M. The effects of lemon balm (Melissa officinalis L.) on depression and anxiety in clinical trials: A systematic review and meta-analysis. Phytother Res. 2021 Dec;35(12):6690-6705.
4. Petrisor G, Motelica L, Craciun LN, Oprea OC, Ficai D, Ficai A. Melissa officinalis: Composition, Pharmacological Effects and Derived Release Systems-A Review. Int J Mol Sci. 2022 Mar 25;23(7):3591.
5. Noguchi-Shinohara M, Hamaguchi T, Sakai K, Komatsu J, Iwasa K, Horimoto M, Nakamura H, Yamada M, Ono K. Effects of Melissa officinalis Extract Containing Rosmarinic Acid on Cognition in Older Adults Without Dementia: A Randomized Controlled Trial. J Alzheimers Dis. 2023;91(2):805-814.
6. Zam W, Quispe C, Sharifi-Rad J, López MD, Schoebitz M, Martorell M, Sharopov F, Fokou PVT, Mishra AP, Chandran D, Kumar M, Chen JT, Pezzani R. An Updated Review on The Properties of Melissa officinalis L.: Not Exclusively Anti-anxiety. Front Biosci (Schol Ed). 2022 Jun 7;14(2):16.
7. Behzadi A, Imani S, Deravi N, Mohammad Taheri Z, Mohammadian F, Moraveji Z, Shavysi S, Mostafaloo M, Soleimani Hadidi F, Nanbakhsh S, Olangian-Tehrani S, Marabi MH, Behshood P, Poudineh M, Kheirandish A, Keylani K, Behfarnia P. Antiviral Potential of Melissa officinalis L.: A Literature Review. Nutr Metab Insights. 2023 Jan 12;16:11786388221146683.
8. Sipos S, Moacă EA, Pavel IZ, Avram Ş, Crețu OM, Coricovac D, Racoviceanu RM, Ghiulai R, Pană RD, Şoica CM, Borcan F, Dehelean CA, Crăiniceanu Z. Melissa officinalis L. Aqueous Extract Exerts Antioxidant and Antiangiogenic Effects and Improves Physiological Skin Parameters. Molecules. 2021 Apr 19;26(8):2369.
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Agil Nature
Meerrettich
Herkunft und Geschichte:
Der Meerrettich (Armoracia rusticana) ist bekannt durch die Verwendung seiner Wurzel in den Küchen als Gemüse und Gewürz. Ursprünglich aus Ukraine und dem europäischen Teil Russlands stammend, verbreitete er sich schon sehr früh weltweit. In einigen Reichen in der Antike, in Deutschland wurde er erst zum Mittelalter angebaut. Doch nicht nur in der Küche wurde er verwendet, denn schon damals wurden die medizinische Bedeutung des Meerrettichs klar. So entwickelte sich sogar der damalige Aberglaube, eine Halskette aus Meerrettich hätte heilende Kräfte. Zu den damaligen Zeiten wurde er verwendet gegen Skorbut, Vergiftungen, Fieber und Verdauungsbeschwerden. In der asiatischen Medizin wurde er auch für seine schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Auch in der jüdischen Tradition spielt Meerrettich eine Rolle, insbesondere während des Pessach-Festes als Symbol für die Bitterkeit der Sklaverei in Ägypten. In Ländern außerhalb Japans wird Meerrettich auch oft als Ersatz für echten Wasabi genutzt.
Allgemeiner Text:
Traditionell wird Meerrettich gegen bakterielle Infektionen der Atemwege und bei Harnwegsinfektionen eingesetzt. Grund dafür sind die in der Pflanze enthaltenen Isothiocyanate, auch Senföle genannt. Sie sind für den charakteristischen Geruch und Geschmack von Gemüse wie Kohlrabi, Radieschen und Meerrettich verantwortlich. Diese Isothiocyanate verleihen dem Meerrettich antibakterielle Eigenschaften, auch gegen bekannte Krankheitserreger wie E. coli, Salmonellen und Staphylokokken. Die Isothiocyanate in Meerrettich, wie z.B. Benzylisothiocyanat (BITC), haben zusätzlich zu den antibakteriellen Eigenschaften, auch antivirale und antimykotische Wirkung.
Meerrettich wirkt bei Bakterienbefall auch entzündungshemmend, was eine zusätzliche Linderung bei Infektionen bietet. In einer Studie zeigte Meerrettichextrakt eine Verbesserung der Bronchitissymptome bei den Probanden. Die entzündungshemmende Wirkung erstreckt sich auch auf die Neuronen im Gehirn. Einige der im Meerrettich enthaltenen Wirkstoffe besitzen darüber hinaus neuroprotektive Eigenschaften, was das Gemüse zu einem potenziellen Präventionsmittel gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Parkinson machen könnte.
Darüber hinaus besitzt Meerrettich antioxidative Eigenschaften, die in Experimenten die Fähigkeit zeigten, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Meerrettich hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, das in unserem Körper als Antioxidans wirkt und somit das Immunsystem zusätzlich unterstützt. Auch andere Nährstoffe wie Natrium, Kalium und Calcium sind in größeren Mengen enthalten. Auch B-Vitamine, die für die Nervenfunktion und den Energiestoffwechsel wichtig sind, sind enthalten. Zudem liefert er Ballaststoffe, die eine gute Verdauung unterstützen.
Weitere Texte:
Vorsicht bei Einnahme
Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen oder einer Schilddrüsenüberfunktion sollten vor dem Verzehr ihren Arzt konsultieren
Welche AgilNature® Produkte enthalten Meerrettichextrakt?
Produkt
Menge
NRV*
DetoxAgil
100 mg pro 6 Kapseln (Tagesration)
**
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
-
"Nutrient content of prepared horseradish per 100 g". FoodData Central, US Department of Agriculture. 1 April 2018. https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/food-details/173472/nutrients (abgerufen am 17.01.2024)
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Antibiotische Therapie mit Arzneipflanzen. In: Planta Med, 3, 1955, S. 1–16.
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Manuguerra S, Caccamo L, Mancuso M, Arena R, Rappazzo AC, Genovese L, Santulli A, Messina CM, Maricchiolo G. The antioxidant power of horseradish, Armoracia rusticana, underlies antimicrobial and antiradical effects, exerted in vitro. Nat Prod Res. 2020 Jun;34(11):1567-1570.
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Herz C, Tran HT, Márton MR, Maul R, Baldermann S, Schreiner M, Lamy E. Evaluation of an Aqueous Extract from Horseradish Root (Armoracia rusticana Radix) against Lipopolysaccharide-Induced Cellular Inflammation Reaction. Evid Based Complement Alternat Med. 2017;2017:1950692.
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Marzocco S, Calabrone L, Adesso S, Larocca M, Franceschelli S, Autore G, Martelli G, Rossano R. Anti-inflammatory activity of horseradish (Armoracia rusticana) root extracts in LPS-stimulated macrophages. Food Funct. 2015 Dec;6(12):3778-88.
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Negro EJ, Sendker J, Stark T, Lipowicz B, Hensel A. Phytochemical and functional analysis of horseradish (Armoracia rusticana) fermented and non-fermented root extracts. Fitoterapia. 2022 Oct;162:105282.
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Albrecht U, Stefenelli U, Stange R. A combination of Tropaeolum majus herb and Armoracia rusticana root for the treatment of acute bronchitis. Phytomedicine. 2023 Jul 25;116:154838.
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Lee TH, Yoon DH, Park KJ, Hong SM, Kim M, Kim SY, Kim CS, Lee KR. Neurotrophic phenolic glycosides from the roots of Armoracia rusticana. Phytochemistry. 2023 Dec;216:113886.
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Lee TH, Khan Z, Kim SY, Lee KR. Thiohydantoin and Hydantoin Derivatives from the Roots of Armoracia rusticana and Their Neurotrophic and Anti-neuroinflammatory Activities. J Nat Prod. 2019 Nov 22;82(11):3020-3024.
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Henklewska, M., Pawlak, A., Li, R. F., Yi, J., Zbyryt, I., & Obmińska-Mrukowicz, B. (2021). Benzyl Isothiocyanate, a Vegetable-Derived Compound, Induces Apoptosis via ROS Accumulation and DNA Damage in Canine Lymphoma and Leukemia Cells. International journal of molecular sciences, 22(21), 11772.
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Agil Nature
Guarbohnen
Herkunft und Geschichte:
Guarbohnen (Cyamopsis tetragonoloba), auch als Guar bekannt, gehören zu der Familie der Hülsenfrüchtler und hat einen vermuteten Ursprung aus Zentralafrika oder Indien. In Indien wird es heutzutage hauptsächlich auch angebaut. Die Guarbohnen können als Gemüse gegessen werden, werden aber auch als Tiernahrung verwendet oder für die Regenerierung des Bodens nach Ernte. Die Pflanze hat eine Wuchshöhe bis zu 2 Meter und bildet ca. 10 cm lange, mehrsamige Hülsenfrüchte, die für die Herstellung von Guarkernmehl verwendet werden.
Eigenschaften:
Guarkernmehl wird aus den Samen der Guarbohne hergestellt und wird als ein natürliches Verdickungsmittel in Kosmetik-, Lebensmittel- und Arzneiprodukten verwendet, das biologisch abbaubar ist. Als Zusatzstoff ist es auch unter der Nummer E 412 bekannt. Die verwendeten, proteinreichen Keime bestehen in großen Teilen aus Galaktomannan, einem Polysaccharid aus einer Kette von Mannose mit seitlich angehängten Galaktosemolekülen. Galaktomannan weist eine hohe Wasserstoffbindungskapazität auf, was durch die Wasserbindung zur Verdickung führt. Daher wird Guarkernmehl in der Industrie auch als Verdickungsmittel oder Stabilisator eingesetzt.
Weitere Anwendungen
Besonders interessant ist Guar für die Pharmazie, in der die Pflanze im Kontext der gezielten Medikamentenabgabe im Körper erforscht wird. So wird gehofft, die Effizienz und Lokalisierung einiger Medikamente zu verbessern, indem Guar die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe verbessert. Dazu zählt auch die Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Verdauungsgesundheit durch seinen hohen Ballaststoffgehalt zu fördern. Die Rolle von Guarkernmehl bei der Gewichtsregulierung durch das Gefühl der Sättigung ist ebenfalls erwähnswert.
Mögliche Anwendungen für die Umwelt
Auch für die Umwelt kann Guar interessant sein. Wasserverschmutzungen wie Farbüberreste und Schwermetall sind üblich und bergen für Mensch und Umwelt Gefahr. Daher sind Methoden für Wasserreinigungen dringend notwendig. Eines der möglichen Stoffe, das für Wasserreinigungen untersucht wird ist Guar, da diese Schwermetallionen und andere Verschmutzungen binden kann, sowie gleichzeitig antibakteriell wirken kann und auch gefährliche Mikroorganismen im Wasser beseitigen könnte.
Mögliche Nebenwirkungen
Guarkernmehl steht in Verdacht die Entstehung von Allergien zu begünstigen und selbst allergische Reaktionen auszulösen. Bei Soja-Allergikern kann es zu Kreuzallergien kommen.
Da wir selbst Guaran nicht ganz verdauen und resorbieren können, unsere Darmbakterien dieses jedoch abbauen, kommt es zur Gasbildung. In höheren Mengen konsumiert können daher Blähungen und Bauchkrämpfe auftreten.
Wegen des hohen Quellvermögens und der damit erhöhten Gefahr für Schäden im Magen und Darm, sowie der Speiseröhre, sollte Guarkernmehl immer mit ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Guarkernmehl?
Produkt
ProteinAgil
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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Mudgil, D.; Barak, S.; Khatkar, B. S. (2011). "Guar gum: Processing, properties and food applications—A Review". Journal of Food Science and Technology. 51 (3): 409–18.
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412 Guarkernmehl – Zusatzstoffe-Online. https://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/412-guarkernmehl/ (abgerufen am 15.02.2024)
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Amjed N, Zeshan M, Farooq A, Naz S. Applications of guar gum polysaccharide for pharmaceutical drug delivery: A review. Int J Biol Macromol. 2024 Feb;257(Pt 1):128390.
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Garg SS, Gupta J. Guar gum-based nanoformulations: Implications for improving drug delivery. Int J Biol Macromol. 2023 Feb 28;229:476-485.
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Mandal S, Hwang S, Shi SQ. Guar gum, a low-cost sustainable biopolymer, for wastewater treatment: A review. Int J Biol Macromol. 2023 Jan 31;226:368-382.
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Saya L, Malik V, Singh A, Singh S, Gambhir G, Singh WR, Chandra R, Hooda S. Guar gum based nanocomposites: Role in water purification through efficient removal of dyes and metal ions. Carbohydr Polym. 2021 Jun 1;261:117851.
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Mohammad Javad Alaeian, Sanaz Pourreza, Mohsen Yousefi, Elnaz Golalipour, Leila Setayesh, Mohammad Zeinali Khosroshahi, Reza Bagheri, Damoon Ashtary-Larky, Alexei Wong, Mohammad Zamani, Omid Asbaghi, The effects of guar gum supplementation on glycemic control, body mass and blood pressure in adults: A GRADE-assessed systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials, Diabetes Research and Clinical Practice, Volume 199, 2023, 110604, ISSN 0168-8227.
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Agil Nature
Erbse
Herkunft und Geschichte:
Die Erbse (Pisum sativum) ist seit Jahrtausenden eine wichtige Nutzpflanze und ein Teil der menschlichen Ernährung. Jede Hülse enthält mehrere Samen, die im reifen Zustand grüne oder gelbe Erbsen haben können. Mit dem Anbau seit schon 8.000 v. Ch. zählt sie zu den ältesten Kulturpflanzen. Ursprünglich stammt sie wild aus Kleinasien, hat sich weltweit jedoch verbreitet und hat in Kulturen wie beispielsweise des mittelalterlichen Europas galt die Erbse zeitweilen als Delikatesse. Die Pflanze ist reich an Nährstoffen und hat in den letzten Jahren als vegane Alternative zu Eiweißpulvern aufgrund seiner zahlreichen gesundheitlichen und nachhaltigen Vorteile zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Eigenschaften:
Eine für viele recht unerwartete Proteinquelle sind Erbsen. Der durchschnittliche Proteinanteil der Erbsen ist um die 22%. Reich an Protein, Mineralien und Vitaminen wie den Vitaminen B, sowie ballaststoffreich und fettarm, eignet sich Erbsenprotein als eine gute Proteinalternative für alle, die auf tierische Produkte verzichten wollen. Zusätzlich sind pflanzliche Proteinquellen im Gegensatz zu tierischen mit einem geringeren Risiko für verschiedene Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen assoziiert. Erbsenprotein ist in der Regel hypoallergen und hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile, wie z. B. antioxidative, blutdrucksenkende, cholesterinsenkende und entzündungshemmende Eigenschaften. Auch der Blutzucker steigt nach Mahlzeiten weniger an, wenn Erbsenprotein eingenommen wird. Die Reiche an Ballaststoffen bringt auch Vorteile für den Darm und wirkt aktivierend auf diesen. Zudem treten Blähungen seltener auf, durch die hohe Verdaubarkeit des Produkts.
Was Erbsen zu einer so ausgezeichneten Proteinquelle macht, ist nicht nur der Eiweißgehalt, sondern auch das Enthalten aller 9 essenzieller Aminosäuren. Während die schwefelhaltigeren Aminosäuren in geringeren Mengen enthalten sind, ist der Lysinanteil sehr hoch. Als essenziell gelten alle Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und die durch die Nahrung aufgenommen werden müssen. Dies ist bei pflanzlichen Proteinquellen meist nicht der Fall, doch Erbsen und einige andere Pflanzen wie beispielsweise Sojabohnen stellen hier eine Ausnahme dar.
Erbsenprotein ist für viele Menschen aufgrund seiner Hypoallergenität und der Tatsache, dass es GMO-frei ist, eine bevorzugte Wahl. Im Gegensatz zu Reis- oder Hanfprotein, die in bestimmten essenziellen Aminosäuren niedriger sein können
Umweltfreundlichkeit
Im Vergleich zu weiteren Proteinreichen Lebensmitteln und auch anderen Proteinprodukten wie Whey- und Sojaproteinulvern, ist die Herstellung von Erbsenproteinpulver viel besser für die Umwelt. Der Grund hierfür ist die geringere Menge an Wasser und Dünger die gebraucht wird. So wird für 1 g Protein aus Rindfleisch, 6-fach mehr Wasser benötigt wie für 1 g Protein aus Erbsen.
Erbsen sind für ihre Fähigkeit bekannt, Stickstoff aus der Luft zu binden, was den Bedarf an künstlichen Düngemitteln reduziert und zur Bodengesundheit beiträgt. Diese nachhaltigen Anbaupraktiken machen Erbsenprotein nicht nur zu einer gesunden, sondern auch zu einer umweltfreundlichen Wahl.
Zielgruppe
Für Sportler bietet Erbsenprotein eine effektive Möglichkeit, den Muskelaufbau und die Regeneration zu unterstützen, während es für Veganer und Vegetarier eine wesentliche Rolle bei der Sicherstellung einer ausreichenden Proteinzufuhr spielt. Personen mit Glutenunverträglichkeit oder Laktoseintoleranz können ebenfalls von Erbsenprotein profitieren, da es eine sichere und verträgliche Proteinquelle darstellt.
Qualität
Beim Kauf von Erbsenproteinprodukten ist es wichtig, auf die Qualität und Herkunft zu achten. Produkte, die aus nicht-GMO-Erbsen ohne Zusatz von künstlichen Farb- oder Aromastoffen hergestellt werden, bieten die reinste Form des Proteins. Zertifizierungen von Drittanbietern können zusätzlich die Qualität und Nachhaltigkeit des Produkts bestätigen.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Erbsenprotein?
Produkt
Menge
ProteinAgil
81%
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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Shanthakumar P, Klepacka J, Bains A, Chawla P, Dhull SB, Najda A. The Current Situation of Pea Protein and Its Application in the Food Industry. Molecules. 2022; 27(16):5354.
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Dahl WJ, Foster LM, Tyler RT. Review of the health benefits of peas (Pisum sativum L.). British Journal of Nutrition. 2012;108(S1):S3-S10.
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Nadathur SR; Wanasundara JPD; Scanlin L, eds. (November 2016). Sustainable Protein Sources. Elsevier. ISBN 978-0-12-802778-3.
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Agil Nature
Ceylon-Zimt
Herkunft und Geschichte:
Der Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum Verum), auch als Echter Zimtbaum bekannt, ist die Quelle für das uns allen bekannte, besonders in der Winterzeit präsente Zimt. Ursprünglich kommt der bis zu 15 m hohe Baum aus Sri Lanka, wird aber heutzutage auch in anderen tropischen Ländern wie Madagaskar angebaut, auch in Indonesien, Indien und Brasilien. Die Blätter wachsen anfangs rot, werden jedoch groß und grün. Was jedoch hauptsächlich interessant ist für die Gewinnung des Gewürzes ist die bräunliche Borke, deren Rinde das uns bekannte Zimt darstellt. Auch die unreifen, jungen Früchte, die Zimtnelken, werden als Gewürz verwendet. Es zählt zu den ältesten Gewürzen und wurde schon 2000 v. Chr. Verwendet in Indien als auch China.
Eigenschaften:
Ceylon-Zimt wird für seine milden und feinen Aromaeigenschaften geschätzt. Obwohl es als Heilpflanze Ceylon-Zimt nicht mehr wirklich im Gespräch ist, da viele Studien wage sind und es bisher wenig Indikationen gibt. Die Pflanze wird daher hauptsächlich als Gewürz für den angenehmen, würzigen Geschmack verwendet und in der Aromatherapie, wo es aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften verwendet, wird für Haut- und Atemwegsinfektionen. Traditionell wird es auch noch verwendet gegen Asthma, Durchfall, Bronchitis und zur Wundheilung. Zimt ist auch für seine ernährungsphysiologischen Vorteile bekannt. Es ist reich an Antioxidantien, kann den Blutzuckerspiegel regulieren, hat die entzündungshemmende Wirkung.
Weitere Zimtarten
Häufig wird als Ersatz für echten Zimt auch “Cassia-Zimt" verwendet. “Cassia-Zimt” ist ein Sammelbegriff für chinesischen, indischen und vietnamesischen Zimt und die Zimtstangen unterscheiden sich ersichtlich vom echten Zimt. Ceylon-Zimtstangen bestehen aus mehreren Lagen und bilden eine geschlossene Stange, während “Cassia-Zimt”, meistens aus einer einlagigen Rinde besteht, die sich zu einer Stange zusammenrollt, die jedoch nicht gänzlich geschlossen ist.
Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt unterscheiden sich auch in ihrem chemischen Profil. Der wesentliche Unterschied liegt im Cumarin-Gehalt: Ceylon-Zimt enthält deutlich weniger Cumarin als Cassia-Zimt. Cumarin, in hohen Dosen konsumiert, kann potenzielle Gesundheitsrisiken wie Leberschäden mit sich bringen. Diese Erkenntnis unterstreicht die Bedeutung der Wahl von Ceylon-Zimt für einen gesundheitsbewussten Konsum.
Mögliche Nebenwirkungen
Der Verzehr von Ceylon-Zimt in höheren als den üblichen Mengen oder über einen längeren Zeitraum kann zu Magen-Darm-Beschwerden oder allergischen Reaktionen führen.
Mengen an Ceylon-Zimt, die über die üblichen Mengen in Lebensmitteln hinausgehen, könnten für schwangere Frauen potenziell gefährlich sein.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Ceylon-Zimtpulver?
Produkt
ProteinAgil
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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Etheridge CJ, Mason P (2021) A Science Review of Selected Essential Oils and their Botanical Ingredients. Focus on Essential Oils used for Respiratory and Calming Indications. Arch Environ Sci Environ Toxicol 4: 133.
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Bundesinstitut für Risikobewertung: Neue Erkenntnisse zu Cumarin in Zimt – Stellungnahme Nr. 036/2012. 2012
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Agil Nature
Tomate
Es gibt viel zu wissen über das Gemüse, das in zahlreichen Gerichten aufzufinden ist und allbekannt ist. Die Tomate (Solanum lycopersicum) war früher auch als Liebesapfel, Paradiesapfel oder Goldapfel bekannt. Der heutige Name leitet sich jedoch aus der Aztekensprache ab, in der die Pflanze xītomatl heißt. Denn ursprünglich stammt die Pflanze aus Mittel- und Südamerika, wo sie bei den Mayas und weiteren Völker schon 200 v. Chr. kultiviert wurde. Nach Europa kam sie erst nach der Eroberung Mittel- und Südamerikas am Anfang des 16. Jahrhunderts. Neben der am häufigsten anzutreffen roten Art, gibt es noch unzählig weitere, von gelb bis schwarz. Die Welt der Tomaten ist reich an Sorten und Farben, von den bekannten roten Runden bis hin zu ausgefallenen Sorten wie lila, gestreifte oder kleine Beeren-Tomaten. Züchter arbeiten stetig an der Entwicklung neuer Sorten, die nicht nur geschmacklich, sondern auch in Bezug auf Krankheitsresistenz und Ertrag überzeugen.
Die Tomate besteht hauptsächlich aus Wasser, bis zu 95%. Dennoch enthält sie zahlreiche Vitamine wie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin, gesunde sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente. Am höchsten davon ist der Vitamin C Anteil, der bis zu 17% des Tagesbedarfs decken kann mit 100 g Tomate. Viele der enthaltenen Stoffe, wie unter anderem Phenole und Flavonoide, sind dafür bekannt an sich viele unterschiedliche Eigenschaften wie beispielsweise antioxidative, antidepressive, blutdrucksenkende, entzündungshemmende, und antidiabetische Eigenschaften zu haben. Auch Lycopene und α-Tomatin sind nennenswerte Bestandteile. Bei ersterem wurde beobachte, dass es das Risiko von Herz-Kreislauferkrankugen und Übergewicht senken könnte durch Regulierung des Fettstoffwechsels. Zweiteres zeigte sich in Experimenten effektiv gegen Prostatakrebs.
Daher ist ein möglicher positiver Einfluss von Tomatenextrakt auf die Gesundheit naheliegend. Daraus hat sich auch ein spezielles, auf dem Mark erhältliches, Tomatenextrakt “Fruitflow” entwickelt, das auch wir in unseren Produkten verwenden.
Mehrere Studien, die das Tomatenextrakt “Fruitflow” untersuchten, beobachteten eine reduzierte Thrombozytenaggregation beim Menschen, dass die Blutgefäße verstopfen könnte. Daher wird aktuell in der Wissenschaft vermutet, dass bei einer ausreichenden Supplementation damit, das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Atherosklerose, vermindern kann, da sie das Risiko von Ansammlung von Thrombozyten in den Blutgefäßen senken.
Vorsicht
Obwohl Tomaten viele gesundheitliche Vorteile bieten, sollten Personen mit bestimmten Allergien oder gesundheitlichen Bedingungen Vorsicht walten lassen. Insbesondere bei einer bekannten Allergie gegen Nachtschattengewächse, Histaminintoleranz oder bei Reflux-Erkrankungen ist eine Rücksprache mit einem Arzt empfehlenswert
Literatur:
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- Elizalde-Romero CA, Montoya-Inzunza LA, Contreras-Angulo LA, Heredia JB, Gutiérrez-Grijalva EP. Solanum Fruits: Phytochemicals, Bioaccessibility and Bioavailability, and Their Relationship With Their Health-Promoting Effects. Front Nutr. 2021 Nov 25;8:790582.
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- Rehman A, Tyree SM, Fehlbaum S, DunnGalvin G, Panagos CG, Guy B, Patel S, Dinan TG, Duttaroy AK, Duss R, Steinert RE. A water-soluble tomato extract rich in secondary plant metabolites lowers trimethylamine-n-oxide and modulates gut microbiota: a randomized, double-blind, placebo-controlled cross-over study in overweight and obese adults. J Nutr. 2023 Jan;153(1):96-105.
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Agil Nature
Helmkrautwurzel
Die Helmkräuter (Scutellaria) sind eine Pflanzengattung, die bis zu über 400 verschiedene, weltweit verbreitete Arten umfasst. Die bekannteste Art ist jedoch das Baikal-Helmkraut (Scutellaria baicalensis). Diese Art kommt im nördlichen Ostasien vor und wächst somit in Teilen Sibiriens, Mongolais, in China, Korea und Japan. Das Kraut besitzt aufrecht wachsenden Sprossen, die gereiht schöne lila Blüten haben, doch Verwendung findet hauptsächlich die Wurzel. Was genau diese Unterart so besonders macht ist, dass sie die am meisten gesammelte Heilpflanze für traditionelle chinesische Medizin ist. Traditionell wird sie als Heilpflanze vielseitig eingesetzt, bei Infektionskrankheiten, Rheuma, Arrhythmie, Bluthochdruck und Lungenentzündung eingesetzt. Im Vergleich zu anderen Heilpflanzen wie Echinacea oder Ginseng zeichnet sich das Baikal-Helmkraut durch seine starke antivirale und entzündungshemmende Wirkung aus
In einer Studie zeigte ein Inhaltstoff der Pflanze eine krampflösende und beruhigende Wirkung, was zu einem verbesserten Schlaf der untersuchten Mäuse führte. Doch nicht nur auf das Nervensystem hat das Kraut einen Einfluss.
Das Hauptmerkmal seiner medizinischen Anwendung, ist der Einfluss auf das Immunsystem. Denn das Baikal-Helmkraut wirkt antiallergen, entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell. Sehr viele Untersuchungen deuten auch auf vielseitige, antitumor Wirkungen hin. Insbesondere gegen Darm-, Brust- sowie Gebärmutterhalskrebs wurden vielversprechende Beobachtungen gemacht. Dabei sind Darm- und Burstkrebs die zwei häufigsten Krebsarten, die bei Frauen auftreten. Daher hat die Forschungen ein besonderes Interesse an der Untersuchung von Helmkraut.
Die wichtigsten Inhaltstoffe der Pflanze sind Wogonin und Baicalein, die beide in der Forschung genauer untersucht werden, da sie potentielle Möglichkeiten für neue Medikamente gegen beispielsweise Autoimmunerkrankungen oder Krebs bieten. Wogonin soll dabei bei Forschungen sogar ergeben haben, Zelltod bei Krebszellen auszulösen, aber gesunde Zellen unberührt zu lassen.
Für Frauen ist besonders interessant, dass von Komponenten der Pflanze vermutet wird, dass diese gegen Schwangerschaftsbezogenen Krankheiten wie Schwangerschaftsdiabetes helfen könnten und auch präventiv gegen Früh- sowie Fehlgeburten sein könnten.
Mögliche Nebenwirkungen
Helmkrautwurzeln sind generell gut verträglich, außer es liegen Unverträglichkeiten vor, die zu Magenbeschwerden führen können. In sehr seltenen Fällen und meist in Kombination bei einer Einnahme von anderen Kräutern, wurden Leberschäden beobachtet durch Helmkräuter.
Literatur:
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- Yang X, Zheng S, Wang X, Wang J, Ali Shah SB, Wang Y, Gao R, Xu Z. Advances in pharmacology, biosynthesis, and metabolic engineering of Scutellaria-specialized metabolites. Crit Rev Biotechnol. 2022 Dec 29:1-17.
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- Yu P, Li J, Luo Y, Sun J, Hu Y, Lin B, Meng X, Xiang L. Mechanistic Role of Scutellaria baicalensis Georgi in Breast Cancer Therapy. Am J Chin Med. 2023;51(2):279-308.
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Agil Nature
Süßholz
Das echte Süßholz (Glycyrrhiza glabra) begegnet einem häufiger im Alltag als man denkt. Ein anderer Name für die Pflanze ist nämlich auch Lakritze. Sie findet sich in der gleichnamigen Süßigkeit oder auch in Tees und Arzneimitteln wieder. Der typische Geschmack der Lakritze kommt von einem in der Pflanze enthaltenem Zucker, der fünfzigfach süßer ist als der gewöhnliche Rohrzucker.
Die Pflanze ist beheimatet in der Mittelmeerregion und in Westasien. Als Heilmittel hat es eine lange Geschichte die bis in die alten Zeiten von Ägypten, China und der indischen Kultur reicht. Dabei wurde sie traditionell verwendet zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen, darunter Lungen-, Leber-, Kreislauf- und Nierenkrankheiten. Auch um Appetit zu steigern sowie zur Entgiftung. Es hat sich durch seine vielseitige, effektive Wirkung auch den Namen “König aller Kräuter” gewonnen.
Heutzutage wird Lakritze bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, wie zum Beispiel Verdauungsproblemen, Wechseljahrsbeschwerden, Husten sowie bakteriellen und viralen Infektionen. 2012 war es sogar die Arzneipflanze des Jahres. In Tablettenform kann sie auch zur Vorbeugung und Linderung von Halsschmerzen beitragen. Gründe, die das Süßholz als hervorragend für Hustenbeschwerden machen sind enthaltene Wirkstoffe, die auswurffördernd, sekretolytisch und schleimlösend sind. Zudem wurde bei Süßholzextrakten eine antibakterielle, antivirale und entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen. Auch bei Halsschmerzen nach einer Operation zeigten Studien eine Linderung der Symptome durch Süßholz sowie bei Asthma.
Enthaltenen Wirkstoffen werden zusätzlich zur Behandlung von Atemwegserkrankungen noch folgende Eigenschaften zugeschrieben:
Atheroprotektiv:
Die antioxidativen, entzündungshemmenden, thrombozytenaggregationshemmenden und cholesterinsenkenden Eigenschaften vermindern das Risiko einer Atherosklerose, bei der sich die Arterien durch Fettablagerungen verengen und verstopfen. Süßholzextrakt kann daher Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen.
Krebshemmend:
Wirkstoffe des Süßholzes haben in Untersuchungen das Wachstum unterschiedlicher Krebszellen wie Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Krebs des Verdauungstrakts gehemmt. Neben der Hemmung wurde auch eine Förderung des Absterbens der Krebszellen beobachtet.
Anti-diabetisch:
Extrakte des Süßholzes können potentiell bei Diabetes helfen, da sie den Blutzucker senken.
Leberschützend:
Die Leber ist für viele wichtige Prozesse, vor allem auch die Entgiftung zuständig und damit eine gesunde Leber essentiell. Leberentzündungen, die ausgelöst werden durch Toxine oder Viren, lassen sich Behandeln mit einem Wirkstoff des Süßholzes. In Asien wird daher Lakritze auch besonders oft traditionell gegen Lebererkrankungen eingesetzt.
Antibakteriell & Antiviral:
Extrakte des Süßholzes zeigten in Versuchen eine antibakterielle Wirkung gegen gram-positive Bakterien. Besonders interessant zur Winter- und auch aktuellen Zeit ist die antivirale Wirkung der Pflanze. In Studien wurde eine antivirale Wirkung gegen Herpes- und Influenzaviren gefunden. Auch gegen das Coronavirus, SARS-CoV-2, könnte das Süßholz laut Studien effektiv sein und eine prophylaktische Behandlungsmöglichkeit darstellen.
Für eine gesunde Magenfunktion:
Die entzündungshemmenden, antigenotoxischen und antioxidativen Eigenschaften des Süßholzes helfen, eine gesunde Magenfunktion zu erhalten und Magengeschwüren vorzubeugen. Es kann den Entzündungsprozess der Schleimhaut und oxidative Gewebeschäden bei bestimmten Magenerkrankungen reduzieren und die Heilung der Schleimhaut verbessern. In Indien wird Süßholz daher in Arzneimitteln für einen gesunden Magen-Darm-Trakt verwendet. Auch in Deutschland und Frankreich wird der Extrakt in einigen Produkten, beispielsweise Tees, zur Unterstützung der Magenfunktion verwendet.
Unterstützung in der Wundheilung:
In Kombination mit weiteren Kräutern wurde in einer Studie das Potential von Süßholz in der Förderung von Wundheilung gefunden.
Mögliche Nebenwirkungen
Bei hohem Blutdruck sollte ein übermäßiger Verzehr von Süßholzextrakten vermieden werden, da das Süßholz den Blutdruck steigern kann. Jedoch erst bei höherem Konsum von 50 bis 200 g pro Tag über vier Wochen. Zusätzlich sollten auch Menschen mit Herz- und Nierenproblemen auf einen übermäßigen Konsum verzichten, da Lakritze die Kaliumkonzentration im Körper senken kann.
In größeren Mengen kann Lakritze in der Schwangerschaft zu Frühgeburten oder Gesundheitsproblemen beim Kind führen. Daher wird bei einer Schwangerschaft die Einnahme von Lakritze nicht empfohlen.
Süßholz sollte bei Personen mit Herzinsuffizienz, Nierenerkrankungen oder Elektrolytstörungen mit Vorsicht verwendet werden. Langfristige oder hohe Dosierungen können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen
Mögliche Interaktionen
Süßholz kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen, einschließlich Blutdruckmedikamenten, Diuretika und Steroiden
Weitere Anwendungen
Süßholz kann in verschiedenen Formen verwendet werden, beispielsweise als Tee, Tinktur oder Kapseln. Für die Teezubereitung wird empfohlen, getrocknete Süßholzwurzeln für etwa 10 Minuten in heißem Wasser ziehen zu lassen. Bei der Verwendung von Süßholz in der Küche kann es als natürlicher Süßstoff in Desserts oder Getränken verwendet werden
Welche AgilNature® Produkte enthalten Süßholzextrakt?
Produkt
Menge
NRV*
100 mg pro 6 Kapseln (Tagesration)
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*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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Agil Nature
Knoblauch
Herkunft und Geschichte
Der allseits bekannte Knoblauch (Allium sativum) gehört zur Gattung der Lauchgewächse. Die essbare Knolle wird seit Jahrtausenden in allen Küchen der Welt verwendet, stammt aber ursprünglich aus Süd- und Zentralasien sowie aus dem Iran. Sie ist eine hervorragende Quelle für schwefelhaltige Verbindungen wie Alliin, die unser Körper zum Beispiel für den Aufbau von Proteinen dringend benötigt. Einige Verbindungen entstehen erst bei Schneiden oder Erhitzen des Knoblauchs. Diese Verbindungen sind auch der Hauptgrund für den scharfen Geruch und Geschmack des Knoblauchs.
Neben dem Einsatz in der Küche, wurde der Knoblauch traditionell von Menschen in vielen Teilen der Welt für gesundheitliche Zwecke verwendet, unter anderem von den Ägyptern, Griechen, Römern, Chinesen und Japanern, betitelt als “Alleskönner”. Dieser Ruf resultiert aus seinen zahlreichen medizinischen Anwendungen im Laufe der Geschichte. Daraus entwickelten sich auch der ganze Aberglaube um den Knoblauch, der besagt, dass er vor dem Bösen wie Dämonen und Vampiren schützen könne.
Knoblauch ist eine Quelle für wichtige Vitamine wie Vitamin C und B6 und enthält Mineralien wie Selen und Mangan. Außerdem liefert Knoblauch Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung wichtig sind
Wie es dem Namen Alleskönner gerecht wird, werden dem Knoblauch in der traditionellen Medizin viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Zu diesen zählen antikarzinogene, antioxidative, antidiabetische, nierenschützende, antiatherosklerotische, antibakterielle, antimykotische, antiparasitäre und blutdrucksenkende Eigenschaften. Knoblauch ist auch für seine immunmodulatorische und entzündungshemmende Wirkung bekannt. In vielen Kulturen ist er deshalb bei Erkältungskrankheiten sehr beliebt.
Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften wurden in einer Studie untersucht, bei der verschiedene Werte von Radfahrern nach einer 40 km Tour beobachtet wurden. Dabei stellte man fest, dass eine zusätzliche Knoblaucheinnahme zwar nicht die Performance verbesserte, aber trainingsinduzierten entzündliche Werte senkte, sowie die Muskelschädigung nach dem Training schwächte.
Was aus Studien jedoch nachweislicher hervor geht ist, dass Knoblauch viele Herzschützende und anti-atherosklerotische (was einer Verengung der Arterien entgegenwirkt) Eigenschaften besitzen könnte. Durch beispielsweise beobachtete Senkung der Gesamtkonzentration an Blutfett, Hemmung einer Thrombozytenaggregation und Senkung des Blutdrucks. Dies zusammen könnte das Risiko von Herzerkrankungen senken. Genauere Erforschungen sind jedoch noch notwendig und Vorteile für das Herz-Kreislauf-system sind in der Forschung gerade der Hauptfokus in Bezug auf Knoblauchsupplementation. Auch bei Erkrankungen wie Diabetes werden Vorteile vermutet, da beobachtet wurde, dass Inhaltstoffe im Knoblauch die Sensitivität der Zellen für Insulin erhöhten und eine höhere Insulinausschüttung auslösten, was insgesamt zu einer Senkung des Blutzuckers führt.
Mögliche Nebenwirkungen
Die Einnahme von Knoblauch ist für Leute, ohne eine Unverträglichkeit, sicher. Bei Unverträglichkeiten so wie hohen Mengen auf leeren Magen, kann es zu Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden kommen. Bei Anwendung auf der Haut kann es zu Verbrennungen kommen. Bei höheren Konzentrationen können auch schwerwiegerendere Symptome auftreten. Für ältere Menschen ist daher die empfohlene Menge an rohem Knoblauch 4 g pro Tag.
Interaktionen
Die Einnahme von Knoblauch ist für Leute, ohne eine Unverträglichkeit, sicher. Es wird jedoch vermutet, dass Inhaltstoffe des Knoblauchs mit einigen Medikamenten interagieren könne. Daher wird Betroffenen ein Konsum von Knoblauch in Nahrungsergänzungsmitteln abgeraten. Das Risiko einer Blutung kann bei Einnahme gesteigert sein, daher sollte man bei einer gleichzeitigen Einnahme von Blutverdünnern wie Warfarin /Coumadin oder vor einer Operation vorsichtig sein. Auch kann Knoblauch die Effizienz einiges HIV Medikemts, Saquinavir, senken.
Literatur:
- "Garlic”. National Center for Complementary and Integrative Health, US National Institutes of Health. December 2020. https://www.nccih.nih.gov/health/garlic (Abgerufen am 22.01.2024)
- El-Saber Batiha G, Magdy Beshbishy A, G Wasef L, Elewa YHA, A Al-Sagan A, Abd El-Hack ME, Taha AE, M Abd-Elhakim Y, Prasad Devkota H. Chemical Constituents and Pharmacological Activities of Garlic (Allium sativum L.): A Review. Nutrients. 2020 Mar 24;12(3):872.
- Sobenin IA, Myasoedova VA, Iltchuk MI, Zhang DW, Orekhov AN. Therapeutic effects of garlic in cardiovascular atherosclerotic disease. Chin J Nat Med. 2019 Oct;17(10):721-728.
- Shang A, Cao SY, Xu XY, Gan RY, Tang GY, Corke H, Mavumengwana V, Li HB. Bioactive Compounds and Biological Functions of Garlic (Allium sativum L.). Foods. 2019 Jul 5;8(7):246.
- Valls RM, Companys J, Calderón-Pérez L, Salamanca P, Pla-Pagà L, Sandoval-Ramírez BA, Bueno A, Puzo J, Crescenti A, Bas JMD, Caimari A, Salamanca A, Espinel AE, Pedret A, Arola L, Solà R. Effects of an Optimized Aged Garlic Extract on Cardiovascular Disease Risk Factors in Moderate Hypercholesterolemic Subjects: A Randomized, Crossover, Double-Blind, Sustainedand Controlled Study. Nutrients. 2022 Jan 18;14(3):405.
- Varade S, Nadella M, Hirake A, Mungase SB, Ali A, Adela R. Effect of garlic on the components of metabolic syndrome: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. J Ethnopharmacol. 2024 Jan 10;318(Pt B):116960.
- Tsao JP, Bernard JR, Tu TH, Hsu HC, Chang CC, Liao SF, Cheng IS. Garlic supplementation attenuates cycling exercise-induced oxidative inflammation but fails to improve time trial performance in healthy adults. J Int Soc Sports Nutr. 2023 Dec;20(1):2206809.
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Agil Nature
Kurkuma
Herkunft und Geschichte
Das typische gelb-orangene Pulver der Kurkuma (Curcuma longa), das als Gewürz und Farbstoff verwendet wird, ist wohl vielen bekannt und mit dem Ingwer verwandt. Beheimatet ist die Pflanze in Indien und Südostasien. Für die Gewinnung des Pulvers wird dabei der Wurzelstock verwendet. Neben seinem typischen, leicht scharfen Geschmack und seiner Verwendung als Gewürz, in vor allem Currys, ist es auch in der asiatischen Volksmedizin und in traditionellen Ritualen verankert. In der Volksmedizin findet es Verwendung zur Linderung leichter Verdauungsprobleme wie Völlegefühl und Blähungen.
Kurkuma enthält Vitamine wie Vitamin C und Vitamin E, Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Mangan sowie eine hohe Konzentration an Antioxidantien, die zur Bekämpfung von freien Radikalen im Körper beitragen
Die Erforschung der gesundheitlichen Vorteile der Kurkuma ist schwierig und bislang sind keine eindeutigen gesundheitsbezogenen Aussagen möglich. Dies liegt daran, dass der aktive Wirkstoff der Kurkuma, das Kurkumin, instabil ist und schnell zerfällt. Dadurch sind wenige Versuche möglich mit dem Wirkstoff. Zusätzlich ist es eines der Stoffe, das in vielen Versuchen zu falsch-positiven Ergebnissen führt. Damit sind viele Studien nicht vollständig vertrauenswürdig sowie viele auch schon zurückgezogen.
Es wird vermutet, dass Kurkuma entzündungshemmend ist, jedoch muss dies noch weiter untersucht werden. Auch besteht die Vermutung, dass es einen positiven Effekt auf den Blutzucker und die Regulation haben kann. Kurkuma könnte bei der Behandlung der Krankheiten wie Arthritis, Herzkrankheiten und sogar bei einigen Krebsarten hilfreich sein. Darüber hinaus wird seine mögliche Rolle bei der Behandlung und Prävention von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer untersucht
Was jedoch zurzeit unbestritten bleibt ist, dass Kurkuma verdauungsanregend wirkt. Dadurch können leichte Beschwerden wie Blähungen oder ein Völlegefühl nach dem Essen gemildert oder vermieden werden.
Mögliche Nebenwirkungen
In größeren Mengen könnte Kurkuma während der Schwangerschaft ungesund sein sowie für Menschen mit Gallensteinen. Daher ist bei diesen Bedingungen Kurkuma zu vermeiden. Personen, die blutverdünnende Medikamente oder Medikamente zur Kontrolle von Diabetes einnehmen, sollten bei der Verwendung von Kurkuma Vorsicht walten lassen, da es zu Wechselwirkungen kommen kann
In Gewürzmengen zählt Kurkuma als sicheres Lebensmittel. Da Kurkuma jedoch zu den Allergenen zählt, kann es daher auch in geringen Mengen bei einigen Menschen Nebenwirkungen zeigen.
Einnahme
Um die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma voll auszuschöpfen, empfiehlt es sich, es zusammen mit schwarzem Pfeffer und Fett (wie Öl oder Ghee) zu verwenden, da dies die Aufnahme von Kurkumin verbessert
Welche AgilNature® Produkte enthalten Kurkuma?
Produkt
Menge
NRV*
100 mg pro 6 Kapseln (Tagesration)
**
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
- "Turmeric". National Center for Complementary and Integrative Health, US National Institutes of Health. May 2020. https://www.nccih.nih.gov/health/turmeric (Abgerufen am 19.01.2024)
- Kurkuma - eine Pflanze für alle Fälle? In: Verbraucherzentrale. 15. Dezember 2021. Abgerufen am 19.01.2024
- Armin Ebrahimzadeh, Fatemeh Abbasi, Anahita Ebrahimzadeh, Aliyu Tijani Jibril, Alireza Milajerdi: Effects of curcumin supplementation on inflammatory biomarkers in patients with Rheumatoid Arthritis and Ulcerative colitis: A systematic review and meta-analysis. In: Complementary Therapies in Medicine. Band 61, September 2021, S. 102773.
- Armita Mahdavi Gorabi, Mitra Abbasifard, Danyal Imani, Saeed Aslani, Bahman Razi: Effect of curcumin on C‐reactive protein as a biomarker of systemic inflammation: An updated meta‐analysis of randomized controlled trials. In: Phytotherapy Research. Band 36, Nr. 1, Januar 2022, S. 85–97.
- Pathomwichaiwat, T., Jinatongthai, P., Prommasut, N., Ampornwong, K., Rattanavipanon, W., Nathisuwan, S., & Thakkinstian, A. (2023). Effects of turmeric (Curcuma longa) supplementation on glucose metabolism in diabetes mellitus and metabolic syndrome: An umbrella review and updated meta-analysis. PloS one, 18(7), e0288997.
- Hewlings SJ, Kalman DS. Curcumin: A Review of Its Effects on Human Health. Foods. 2017 Oct 22;6(10):92. doi: 10.3390/foods6100092. PMID: 29065496; PMCID: PMC5664031.
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Agil Nature
Passionsblume
Herkunft und Geschichte
Die Passionsblume (Passiflora incarnata) stammt ursprünglich aus Südamerika. Als Heilpflanze wurde sie von Ureinwohnern Amerikas und auch in der brasilianischen Volksmedizin häufig genutzt als Beruhigungsmittel. Christliche Einwanderer in Südamerika gaben ihr in Anlehnung an den biblischen Leidensweg den Namen Passiflora (“Passion”) incarnata (“die Fleischgewordene”), da sie die Blüten mit den verschiedenen Symbolen der Passion Christi assoziierten. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Passionsblume auch in Europa als Zierpflanze eingeführt. Heute sind Indien, Florida, Italien und Spanien Hauptanbaugebiete für die Pflanze. Früchte, die aus einigen Arten der Pflanze gewonnen werden, sind die Maracuja und Passionsfrucht. Es ist auch als “König der Fruchstsäfte” bekannt, da es das Aroma von 130 verschiedenen Früchten enthält. Die Frucht der Blume enthält viele Mineralien sowie einen besonders hohen Vitamin C Gehalt.
Passionsblume findet sich oft in Teemischungen, aber auch Kapseln und Tabletten mit Passionsblumenextrakt. Auch wenn es heute weltweit über 530 Arten gibt, wird in Präparaten ausschließlich Passiflora incarnata genutzt.
Die hauptsächliche Nutzung der Passionsblumenextrakte ist für eine entspannende, spannungs- und angstlösende Wirkung. Der beruhigende Effekt ist nicht nur aus der Volksmedizin zu entnehmen, es finden sich auch genügend Studien wieder, die diese belegen. Die Passionsblume enthält eine Reihe von bioaktiven Verbindungen, darunter Flavonoide wie Vitexin und Isovitexin, die für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt sind. Außerdem enthält sie Harman-Alkaloide, die zur beruhigenden und angstlösenden Wirkung beitragen. Daher wird die Heilpflanze bei Einschlafproblemen eingesetzt oder zur Entspannung vor stressigen und nervösen Situationen wie beispielsweise für einige ein Zahnarztbesuch. In einer Studie wurde der Schlaf nach Passionsblumenextrakt untersucht und es wurde eine Verbesserung der Schlafeffizienz sowie des Aufwachens gefunden bei den Probanden. Häufig wird es auch in der Phytotherapie gegen Anspannung und Reizbarkeit, sowie damit zusammenhängende Rückenschmerzen und Verspannungen oder Magen-, Darmbeschwerden eingesetzt, ferner auch bei depressiver Verstimmung, Hysterie oder Asthma. Aufgrund von Studien wird auch ein positiver Einfluss auf die Symptome von neurologischen Störungen wie ADHS und Autismus vermutet, für eindeutige Aussagen sind jedoch noch genauere Untersuchungen erforderlich.
Bezüglich weiterer gesundheitlicher Vorteile enthält die Pflanze Phenole und Flavonoide die bekannt dafür sind antioxidative, entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften zu haben.
Mögliche Nebenwirkungen
Eine Einnahme bis zu 800 mg pro Tag gilt als ungefährlich. Es kann bei einigen Menschen jedoch zu Unruhe und Verwirrung führen.
Schwangeren wird die Einnahme von Passionsblume abgeraten, da diese zu Kontraktionen führen kann.
Die Einnahme von Passionsblumenextrakten sollte bei bestimmten Erkrankungen wie Leberproblemen oder niedrigem Blutdruck mit Vorsicht erfolgen. Auch die gleichzeitige Einnahme mit sedierenden Medikamenten oder Alkohol sollte vermieden werden.
Anwendungen in Kosmetik
Da enthaltene Stoffe der Passionsblume lichtschützend mit einem Faktor von ungefähr 15 sind, eignen sie sich potentiell in einigen Kosmetika als Lichtschutz. Die häufigste Anwendung der Passionsblume und Früchte ist in Pflegeprodukten für die Haut so wie Gesichtsmasken, da die Extrakte collagenschützend sind und die Haut erweichen.
Umweltbezogener Vorteil
Die Schalen der Früchte können im Hinblick auf den Umweltschutz Metallionen aus dem Abwasser adsorbieren, was die Kosten für die Abwasserbehandlung senken, kann in einigen Regionen.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Passionsblume?
Produkt
Menge
NRV*
100 mg pro 1 Kapsel (Tagesportion)
**
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
- ”Passionflower". National Center for Complementary and Integrative Health, US National Institutes of Health. August 2020. https://www.nccih.nih.gov/health/passionflower (Abgerufen am 19.01.2024)
- Meneses C, Valdes-Gonzalez M, Garrido-Suárez BB, Garrido G. Systematic review on the anxiolytic and hypnotic effects of flower extracts in in vivo pre-clinical studies published from 2010 to 2020. Phytother Res. 2023 May;37(5):2144-2167.
- Zhang J, Tao S, Hou G, Zhao F, Meng Q, Tan S. Phytochemistry, nutritional composition, health benefits and future prospects of Passiflora: A review. Food Chem. 2023 Dec 1;428:136825.
- Janda K, Wojtkowska K, Jakubczyk K, Antoniewicz J, Skonieczna-Żydecka K. Passiflora incarnata in Neuropsychiatric Disorders-A Systematic Review. Nutrients. 2020 Dec 19;12(12):3894.
- Lee J, Jung HY, Lee SI, Choi JH, Kim SG. Effects of Passiflora incarnata Linnaeus on polysomnographic sleep parameters in subjects with insomnia disorder: a double-blind randomized placebo-controlled study. Int Clin Psychopharmacol. 2020 Jan;35(1):29-35.
- Golsorkhi H, Qorbani M, Sabbaghzadegan S, Dadmehr M. Herbal medicines in the treatment of children and adolescents with attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD): An updated systematic review of clinical trials. Avicenna J Phytomed. 2023 Jul-Aug;13(4):338-353.
- Amini F, Amini-Khoei H, Haratizadeh S, Setayesh M, Basiri M, Raeiszadeh M, Nozari M. Hydroalcoholic extract of Passiflora incarnata improves the autistic-like behavior and neuronal damage in a valproic acid-induced rat model of autism. J Tradit Complement Med. 2023 Feb 23;13(4):315-324.
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