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Schwarzer Pfeffer
Pfeffer hat eine Jahrtausend alte Tradition als Gewürz, speziell in Indien, einem Hauptanbaugebiet für Pfeffer. Pfeffer hat aufgrund der enthaltenen Scharfstoffe eine appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung. Diese Scharfstoffe fördern die Sekretion des Speichels, wie auch des Magensaftes sowie die Enzyme des Darms und die Ausscheidung der Gallenflüssigkeit (1).
Hohe Bioverfügbarkeit von Vitaminen und Mineralstoffen dank Piperin
Der Scharfstoff des schwarzen Pfeffers (Piper nigrum) ist das Alkaloid Piperin. Es ist für den scharfen Geschmack und den damit verbundenen positiven Effekten auf den Stoffwechsel verantwortlich. Außerdem hat Piperin auch das Potenzial zur Behandlung vieler Krankheiten und Beschwerden. Die wohl wichtigste Eigenschaft von Piperin ist jedoch die Funktion als Bioenhancer. Bioenhancer sind Stoffe, die die Verfügbarkeit von Nährstoffen, aber auch von Medikamenten im Körper erhöhen (2, 3).
Die Bioverfügbarkeit von Nähstoffen ist ein wichtiges Thema. Es kann nämlich ein großer Unterschied bestehen zwischen der Menge an Pflanzenextrakten, Vitaminen und Mineralstoffen, die wir dem Körper zuführen und dem Anteil oder auch Bruchteil, die der Körper aufnehmen bzw. letztendlich verwerten kann. Die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen, aber auch Medikamenten, setzt sich zusammen aus der Freisetzung dieser Stoffe aus deren Matrix und der Aufnahme über den Darm in den Körper. Sie kann durch den Zustand der Matrix, also ob das Lebensmittel z.B. gekocht oder roh ist, durch die Verdaubarkeit allgemein oder auch durch Darmbakterien, sowie andere Stoffe im Darm beeinflusst werden (4, 5).Extrakt des schwarzen Pfeffers: Bioperine®
Bioperine® ist ein Extrakt des schwarzen Pfeffers, der mindestens 95% Piperin enthält und die Bioverfügbarkeit der Vitalstoffe in unseren Produkten steigert. Der Einfluss von Bioperine® auf die Bioverfügbarkeit von Vitalstoffen wurde in verschiedenen Studien untersucht. Die Studien wurden mit je 5 mg Bioperine® pro Dosierung durchgeführt. Im Blut der Proband:innen wurden deutlich höhere Konzentrationen der Vitalstoffe gemessen, wenn der Vitalstoff zusammen mit Bioperine® eingenommen wurde (6). Es ist allerdings zu beachten, dass ein Anstieg bzw. Verbesserung der Bioverfügbarkeit nur dann erfolgt, wenn Bioperine® zu rechten Zeit am richtigen Ort ist, d.h. wenn es zusammen mit dem Vitalstoff eingenommen wird. Das zur Verfügung stehende Zeitfenster ist eine wichtige Komponente in diesem Fall. So gelingt eine Verbesserung der Bioverfügbarkeit nicht, wenn anstelle des Spezialextraktes Bioperine® beispielsweise ein gemahlener schwarzer Pfeffer eingesetzt wird. Bis der schwarze Pfeffer im Magen aufgeschlossen wird, ist das sogenannte „Window of opportunity" - also das vorher erwähnte Zeitfenster - schon vorbei.
Damit ihr alle Vitalstoffe optimal aufnehmen könnt, versetzten wir alle unsere Nahrungsergänzungsmittel mit 5 mg Bioperine®.Welche AgilNature Produkte enthalten Bioperine®?
Alle AgilNature Nahrungsergänzungsmittel enthalten den hochwertigen schwarzen Pfeffer-Extrakt Bioperine®. Er ist bei den Inhaltstoffen als „Pfefferextrakt“ zu finden.
Literatur:
- Teuscher: Gewürzdrogen; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2003; S.281 ff.
- Meghwal, Murlidhar; Goswami, T. K. (2013): Piper nigrum and Piperine: An Update. In: Phytotherapy Research 27 (8), S. 1121–1130. DOI: 10.1002/ptr.4972.
- Srinivasan, K. (2007): Black Pepper and its Pungent Principle-Piperine: A Review of Diverse Physiological Effects. In: Critical Reviews in Food Science and Nutrition 47 (8), S. 735–748.
- Haller, Dirk; Grune, Tilman; Rimbach, Gerald (Hg.) (2013): Biofunktionalität der Lebensmittelinhaltsstoffe. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg (Springer-Lehrbuch).
- Biesalski, Hans-Konrad; Bischoff, Stephan C.; Pirlich, Matthias; Weimann, Arved (Hg.) (2018): Ernährungsmedizin. Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. Unter Mitarbeit von Michael Adolph, Jann Arends, Ulrike Arens-Azevêdo und Christine von Arnim. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag.
- Sabinsa Corporation, (2022): Research Highlights. In: Bioperine®. https://bioperine.com/researchhighlight/ (abgerufen am 16.01.2022)
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Minze
Herkunft und Geschichte der Grünen Minze
Die Zahl verschiedener Minzearten ist kaum zu überblicken. Zu den wichtigsten Hauptarten gehören neben der Grünen Minze, Mentha spicata, die Poleiminze, Mentha pulegium, die Ackerminze, Mentha arvensis, und natürlich die stark mentholhaltige Pfefferminze, Mentha piperita. Ob Apfel-, Orangen- oder Ananasminze, Salbei- oder Thüringer Minze: Jede hat ihr eigenes Aroma und individuelles Aussehen. Die Grüne Minze, Mentha spicata, gehört zur Gattung Minzen (Mentha) in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist schon seit der Antike in den Mittelmeerländern als wohltuendes Kraut bekannt. Neben der Bezeichnung Grüne Minze ist Mentha spicata in regionsspezifischen Ausprägungen auch als Krause Minze, Rossminze, Speer-Minze (englisch Spearmint) oder Nanaminze (Minze auf persisch-arabisch: Nana / türkisch: Nane) bekannt.
Minze ist in den gemäßigten Zonen der Erde, vor allem in Nordamerika, Europa und Asien beheimatet, wird aber mittlerweile weltweit angebaut. So ist überliefert, dass die Römer das Kraut nach England brachten und englische Seefahrer auf See ihr Trinkwasser mit Minzeblättern länger frisch hielten. Nordamerika's Kolonisten pflanzten die ausdauernde, krautige Pflanze in ihren Siedlungen an. Sie wächst am besten im Halbschatten in nährstoffreicher, feuchter Erde und wird zwischen 30 und 130 cm hoch. Die Pflanze bildet Ausläufer und kann sich so rasch vermehren. Um ihr Wachstum besser zu kontrollieren, kann sie auch in Gefäßen wie z.B. Kübeln kultiviert werden – dazu Behältnis eingraben und einige Zentimeter aus dem Boden ragen lassen (Wurzelsperre).
In Arabien's Wüstengebieten zählt seit jeher der Tee der Nanaminze (Mentha spicata var. crispa) mit seiner entspannenden und sanft kühlenden Wirkung zu den wichtigsten Getränken. Der Tee wird am liebsten aus frischen Blättern zubereitet sehr heiß und gesüßt getrunken. Gemischt mit Schwarz- oder Grüntee ist es ein wahrer Energiespender.
Wohlfühl-Aroma und Geschmack der Minze
Als vielseitig einsetzbares Küchenkraut werden die zahlreichen Minzearten heutzutage auf der ganzen Welt geschätzt. Mit ihrem besonders aromatischen Geschmack verleiht Minze vielen Speisen und Getränken gerade im Sommer eine erfrischende Note. Das Aroma der Grünen Minze, Mentha spicata, ist eher mild, fein-minzig.
Das in den Blättern enthaltene ätherische Öl ist mentholfrei und besteht zum Großteil aus Carvon. Eine vielseitige, bioaktive Verbindung, die in einer abgewandelten Form hauptsächlich im Kümmel enthalten ist. Die Pfefferminze, Mentha piperita, hat dagegen einen typisch kühlenden, leicht scharfen bis brennenden Minzgeschmack, was auf den Hauptinhaltsstoff Menthol zurückzuführen ist (4).
Die positiven Wirkungen der Grünen Minze nutzen
Als Gewürz eignet sich das frische oder getrocknete Kraut hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten. Vor allem in England wird die berühmte Minzsoße zum Lammbraten gereicht. Destillat aus dem Kraut der Grünen Minze wird großteils in der Likör-, Kaugummi- und Bonbonindustrie eingesetzt. Dank seines komplexen Spektrums an bioaktiven Verbindungen kann das ätherische Öl Mentha spicata auch für kosmetische und therapeutische Zwecke vielseitig verwendet werden.
In Studien konnten Wissenschaftler dem ätherischen Öl von Mentha spicata eine hohe Wirksamkeit gegen Krankheitserreger (antimikrobielle Aktivität) nachweisen, was womöglich auf den hohen Gehalt an Carvon zurückzuführen ist (2). Carvon verfügt über Kalziumkanalblocker-Eigenschaften und hat eine ausgeprägte krampflösende (spasmolytische) Wirkung. Es kann demnach bei der Behandlung von Muskelkrämpfen eingesetzt werden (1).
Grüne Minze-Öl weist eine stark entzündungshemmende und Auswurf fördernde (mukolytische) Wirkung auf. Es wird zur Inhalation bei Bronchitis angewendet wie auch zur Wundheilung. Entzündungen der oberen Atemwege, Gallenstau, Verdauungsschwäche oder Pilzerkrankungen zählen ebenso zu den Einsatzgebieten (3).
Anwendungen
Zubereitung des entspannenden Grüne Minze Tees:
6 Teelöffel frische Minzeblätter mit circa 3/4 Liter kochendem Wasser aufgießen. Den Tee 5 Minuten zugedeckt (damit sich keine ätherischen Öle verflüchtigen) ziehen lassen, dann abgießen und nach Geschmack süßen. Minztee in kleinen Schlucken eingenommen, kann Magenschmerzen, Völlegefühl und Kopfschmerz lindern. Vorbereiteter Tee hält sich im Kühlschrank im geschlossenen Behälter bis zu zwei Tage. Um die positiven Wirkungen der Minze zu nutzen, sollten pro Tag etwa drei Tassen getrunken werden.
Der Kräuter-Aufguss kann auch als Gurgellösung zur Linderung bei gereiztem Rachen und zur Atem-Erfrischung angewendet werden.
Einreibung verspannter Muskeln:
Bei äußerlicher Anwendung von ätherischen Ölen auf der Haut bedeutet eine höhere Dosis selten eine größere Wirkung! Therapeuten empfehlen eine geringe Dosis ätherischer Öle, zum Beispiel in einer 1-3 prozentigen Verdünnung, mit einem hochwertigen Massageöl, wie Mandel-, Jojoba oder Kokosöl zu mischen. 5-8 Tropfen Grüne Minze-Öl auf mindestens 30 ml Massageöl verdünnt, kann Dank seiner Durchblutung fördernden Eigenschaften Muskelkater und -krämpfe lindern.
Dufte Pause für mehr Freude am Alltag:
Als Raumduft sind wenige Tropfen Grüne Minze Öl in Bio-Qualität in der Duftlampe, Vernebler oder im Inhalierstift ausreichend. Das ätherische Öl der Grünen Minze soll die Aufmerksamkeit erhöhen und Denkvorgänge verschärfen (1).
Achtung: Ätherische Öle sind Konzentrate, die nur verdünnt angewendet werden dürfen! Einige der Inhaltsstoffe des ätherischen Öls der Grünen Minze sind als gesundheitlich bedenklich einzustufen. Ätherisches Minze-Öl eignet sich nicht für die innere Anwendung bei Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern. Bei äußerer Anwendung bei Kleinkindern und Säuglingen sollte die Konzentration kleiner als 0,5 % sein.
Die hier vorliegenden Informationen sind sorgfältig erstellt. Sie haben reinen informativen Charakter und enthalten keine Gesundheits- oder Heilungsversprechen. Konsultiere vor Beginn einer jeglichen Anwendung oder Therapie einen Arzt oder eine andere fachkundige Person.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Minze?
Produkt RelaxAgil Tee Literatur:
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Futami T. (1984): Actions of counterirritants on the muscle contractile mechanism and nervous system. Nippon Yakurigaku Zasshi, 83(3): 207-218.
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Hussain A.I., Anwar F., Shahid M., Ashraf M., Przybylski R. (2010). Chemical composition, and antioxidant and antimicrobial activities of essential oil of spearmint (Mentha spicata L.) from Pakistan. Journal of Essential Oil Research, 22(1): 78-84.
- Steflitsch W., Wolz D., Buchbauer G. (2013b): Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis. 1. Auflage, Wiggensbach: Stadelmann Verlag, 687-689.
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Futami T. (1984): Actions of counterirritants on the muscle contractile mechanism and nervous system. Nippon Yakurigaku Zasshi, 83(3): 207-218.
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Grüner Tee
Herkunft und Geschichte des Grünen Tees
Die Geschichte des Grünen Tees blickt auf eine lange Tradition zurück und reicht über eine Zeitspanne von über 5000 Jahren. Eine Legende besagt, dass im Jahre 2737 vor Christus der Grüne Tee wohl eher zufällig vom damaligen chinesischen Kaiser Chen Nung entdeckt wurde. Ein Blatt eines wildwachsenden Teestrauches wehte damals in eine Schale mit heißem Wasser. So entstand der erste Aufguss. Am Anfang verwendeten die Chinesen den Grünen Tee ausschließlich als Heilmittel und er wurde zum Inbegriff für Vitalität, Gesundheit und ein langes Leben. Erst einige Jahrhunderte später entdeckte man den wertvollen Grünen Tee auch als Genussmittel und Tee trinken wurde Teil der Tageskultur.

Grüner Tee wird von derselben Pflanze (Camellia sinensis) gewonnen wie schwarzer Tee. Damit Grüner Tee entsteht, werden die Blätter einfach nur getrocknet. Für schwarzen Tee werden die Blätter fermentiert, dadurch erhalten sie die spezielle schwarze Farbe. Bei der Fermentation werden jedoch genau die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Tees – die sogenannten Polphenole- abgebaut. Wenn der Tee unfermentiert, also grün ist, bleiben die Polyphenole in stärkerem Maße erhalten.
Polyphenole - kraftvolle sekundäre Pflanzenstoffe
Die Polyphenole gehören zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Grünen Tees. Polyphenole sind aromatische Verbindungen und werden zu den sekundären Pflanzenstoffen gezählt. Dabei werden den Catechinen, eine Gruppe bestimmter Polyphenole, die meisten gesundheitsfördernden Effekte zugeschrieben. Sie sind auch für den bitteren Geschmack des Tees verantwortlich. Die Catechine des Grünen Tees umfassen Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG) und Epigallocatechingallat (EGCG). Weitere Inhaltsstoffe des Grünen Tees sind verschiedene Vitamine, Mineralstoffe, Coffein und die Aminosäure Theanin. Um die positiven Wirkungen des Grünen Tees zu nutzen, sollten pro Tag etwa vier Tassen getrunken werden. Um bei der Zubereitung möglichst viele Aktivstoffe (Polyphenole) aus dem grünen Teeblatt zu lösen, ist eine lange Ziehdauer erforderlich. Dies hat leider einen unangenehmen und sehr bitteren Geschmack zur Folge. Für die regelmäßige Langzeitanwendung sind deshalb Kapseln, die hochwertigen Grüntee-Extrakt enthalten, besser geeignet.Fettverbrennung anregen: Grüner Tee - als natürlicher "Fatburner"
In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass Grüner Tee das Abnehmen aktiv unterstützen kann. Wissenschaftler gehen davon aus, dass verschiedene positive Mechanismen des Grünen Tees für die Anregung der Fettverbrennung verantwortlich sind. Grüner Tee zeigt eine thermogenetische Wirkung. Dies regt den Stoffwechsel an und erhöht den Energieumsatz (1). Letztendlich werden somit mehr Kalorien verbrannt. Grüner Tee erhöht zudem die Fettverbrennung, was einen Rückgang des Körperfetts, insbesondere im Bauchraum bewirkt (1). Zusätzlich hemmen die Inhaltsstoffe des Grünen Tees die Aufnahme von Fetten aus der Nahrung.Grüner Tee hat auch eine anregende Wirkung auf den Körper und gibt dem Köper die Energie zurück, die er beim Abnehmen braucht. Denn gerade beim Abnehmen fühlt man sich häufig schlapp und abgespannt.
Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien belegen den schlankmachenden Effekt von Grünem Tee:
- Grüntee- Extrakt verringert die Körperfettansammlung und fördert den Gewichtsverlust (2)
- EGCG (Epigallocatechingallat), enthalten in Grünem Tee, reduziert die Körperfettmasse (3)
- Es besteht ein Zusammenhang zwischen Grünteekonsum und einem geringeren prozentualen Körperfettanteil, sowie einem geringeren Bauchumfang (4)
- Grüntee-Extrakt beugt Übergewicht durch Überernährung vor (5)
- Gesamtfettanteil, Subkutanfett, Bauchumfang sowie Körpergewicht lassen sich durch einen 12 Wochen dauernden Konsum eines Grüntees im Vergleich zur Kontrollgruppe reduzieren (6)
Grüner Tee als Radikalfänger
Grüner Tee gilt als Antioxidans: Er kann unsere Zellen vor oxidativen Stress schützen. Oxidativer Stress - verursacht durch sogenannte freie Radikale - spielt eine wichtige Rolle im Alterungsprozess. Je mehr der Körper oxidativem Stress ausgesetzt ist, desto schneller beginnt der Alterungsprozess. Die Entstehung der aggressiven und hochreaktiven freien Radikale ist unvermeidbar. Der menschliche Körper braucht Sauerstoff zum Leben. Wichtige Stoffwechselprozesse zur Energiegewinnung sind ohne Sauerstoff nicht möglich. Während dieser komplexen Vorgänge entstehen jedoch die freien Radikale. Übersteigt die Bildung freier Radikale eine gesunde Konzentration, spricht man von „oxidativem Stress". Freie Radikale im Körper können mit Hilfe sogenannter Antioxidantien unschädlich gemacht werden. Antioxidantien verbinden sich selbst mit den freien Radikalen – deshalb werden sie auch Radikalfänger genannt. Die im Grünen Tee enthaltenen Polyphenole sind wichtige Radikalfänger, die zur Verstoffwechselung beitragen können.
Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien belegen den positiven Effekt von Grünem Tee auf die Gefäße:
- Grüntee-Extrakt verbessert die Gefäßfunktion bei gesunden Frauen (7)
- Grüntee-Catechine senken die Konzentration von oxidiertem LDL (8)
- Grüntee schützt sogar bei Rauchern LDL-Cholesterin vor Oxidation (9)
Dein täglicher Bedarf an Grünem Tee
Um die positiven Wirkungen des Grünen Tees zu nutzen, sollten pro Tag etwa vier Tassen getrunken werden. Um bei der Zubereitung möglichst viele Aktivstoffe (Polyphenole) aus dem grünen Teeblatt zu lösen, ist eine lange Ziehdauer erforderlich. Dies hat leider einen unangenehmen und sehr bitteren Geschmack zur Folge. Für die regelmäßige Langzeitanwendung sind deshalb Kapseln, die hochwertigen Grüntee-Extrakt enthalten, besser geeignet.
Welche AgilNature Produkte enthalten Grünen Tee?
Produkt Milligramm *NRV FigurAgil aktiv 6x 34,4 mg pro Kapsel (206,4 mg Tagesration) ** *Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
- Ushio H. et al: Effects of the long-term ingestion of tea catechins on energy expenditure and dietary fat oxidation in healthy subjects. Journal of health science, 51 (2) 248-252 (2005)
- Tsuchida et al.: Reduction of body fat in humans by long-term ingestion of catechins. Progress in medicine, 2002. 9(22): p. 2189-2203
- Nagao T. et al.: Ingestion of a tea rich in catechins leads to a reduction in body fat and malondialdehyde-modified LDL in men
- Wu CH et al.: Relationship among habitual tea consumption, percent body fat, and fat distribution. Obesity Research 11: 1088-1095
- Klaus S. et al.: Epigallocatechin gallate attenuates diet-induced obesity in mice by decreasing energy absorption and increasing fat oxidation. Int J Obes Relat Metab Disord, 2005. 29(6): p. 615-23
- Nagao T. et al.: Tea catechins suppress accumulation of body fat in humans. J Oleo Sci 2001; 50: 717-728
- Hakim IA et al.: Green tea consumption is associated with decreased DNA damage among GSTM1-positive smokers regardless of their hOGG1 genotype. J Nutr. 2008 Aug.; 138 (8): 1567S – 1571S
- Inami S. et al.: Tea catechin consumption reduces circulating oxidized low-density lipoprotein. Int Heart J. 2007 Nov; 48(6): 725-32
- Lee W et al.: Long term effects of green tea ingestion on atherosclerotic biological markers in smokers. Clin Biochem. 2005 Jan; 38(1): 84-7
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Agil Nature
Hibiskus
Herkunft der Pflanze
Hibiskus (Hibiscus spec.) wird im Deutschen Eibisch genannt. Die Pflanze ist hauptsächlich in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde verbreitet. Hibiskus gehört in die Familie der Malvengewächse. Hibiskus ist eine krautige Pflanze, die bis zu 4 m hoch werden kann, sie ist einjährig und trägt gelappte Blätter. Die meist gelben Blüten besitzen einen fünflappigen Innenkelch und einen spaltigen Außenkelch. Nach dem Verblühen kommen die Blüten ins Erntestadium, sie sind dann fleischig und rot. Verwendet werden in Teegetränken die Blüten des Hibiskus und die Blütenkelche in ganzer oder geschnittener Form.
Koffeinfreie Erfrischung
Die getrockneten Blütenblätter geben dem Tee einen erfrischenden und leicht säuerlichen Geschmack.
Hibiskus in der Volksmedizin
In der Volksmedizin wird Hibiskus als Immunkur gegen Erkältungskrankheiten, positive Eigenschaften bei Katarrhen, Kreislauf-Beschwerden, Durchblutungsstörungen, Appetitlosigkeit, und entzündliche Beschwerden mit der Haut geschätzt. Außerdem wird Auszügen aus der Blüte eine abführende und antibakterielle Wirkung zugewiesen. Eine Erklärung für die abführende Wirkung könnte in den Fruchtsäuren – unter anderem der Hibiscussäure (1) (Allohydroxyzitronensäurelacton) – liegen. Diese werden im Darm nicht resorbiert, das heißt nicht in den Blutkreislauf aufgenommen, und führen so zu einem vermehrten Verbleib von Wasser im Darm. Die Hibiskusblüten sind auch in verschiedenen Salben und Abkochungen zur Behandlung von allergischen Entzündungsreaktionen der Haut und anderen Hautleiden enthalten. In der afrikanischen Volksmedizin gilt sie als krampflösendes, antibakterielles, galleförderndes und harntreibendes Mittel. Hibiskusblüten werden neben der therapeutischen Anwendung jedoch vor allem als säuerliches, koffeinfreies Erfrischungsgetränk verwendet (2).
Welche AgilNature® Produkte enthalten Hibiskus?
Produkt SlimTee - hochwertige, lose Tee-Mischung Literatur:
- "Hibiskus" - wikipedia.de. Abgerufen am 31.05.2016 von https://de.wikipedia.org/wiki/Hibiskus
- „Hibiscus: Wirkung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen - gesundheit.de". Gesundheit.de. Abgerufen am 31.05.2016 von http://www.gesundheit.de/lexika/heilpflanzen-lexikon/hibiscus-wirkung
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Agil Nature
Ingwer
Herkunft und Geschichte des Ingwers
Ingwer wird seit langer Zeit verwendet. Die Knolle wächst vor allem in den Tropen und Subtropen. Heute wird Ingwer hauptsächlich in Indien, Nigeria und China sowie den westindischen Inseln kultiviert. Die Verbreitung des Ingwers begann mit den arabische Händlern, die die Knolle in den Mittelmeerraum brachten. Nach Europa gelangte Ingwer schließlich über die Römer and später die Kreuzritter.
Ingwer - Wunderknolle gegen Schmerzen
Wer schon mal auf ein frisches Stückchen Ingwer (Zingiber officinale) gebissen hat, der weiß, was die Knolle in sich hat. Es brennt nicht nur die Zunge. Die Wangen röten sich, die Nase läuft und ein Wärmegefühl durchflutet den Körper. Bereits Konfuzius schätzte die scharfe Knolle und soll all seine Speisen damit gewürzt haben. Heute ist Ingwer als Gewürz weltweit bekannt und besonders in den Küchen seiner tropischen Anbaugebiete beliebt. In ihr steckt jedoch weit mehr als ein erfrischend-scharfer Geschmack.
Die Hauptbestandteile des Ingwers sind die Scharfstoffe Gingerole und Zingerone. Diese sind nicht nur für den scharfen Geschmack verantwortlich, sondern ihnen werden auch zahlreiche positive Eigenschaften zugesprochen.
Ingwer - hilft bei Kuren
Ingwer wirkt Stoffwechsel erregend und unterstützt so die Biotransformation des Körpers. Ingwer erwärmt den gesamten Organismus, wodurch auch die Temperatur in der Leber steigt. Dies wirkt sich positiv auf den Leber- und Gallenstoffwechsel aus. Somit wird die Leber unterstützt (4). Die antioxidativen Eigenschaften des Ingwers helfen freie Radikale zu neutralisieren, die bei verschiedenen Stoffwechselprozessen entstehen. Ingwer ist auch wichtig für eine gute Verdauung, da er die Aktivität von Verdauungsenzymen erhöht. Außerdem hat Ingwer krampflösende und blähungswidrige Eigenschaften und kann so Magen und Darm beruhigen.
Ingwer mindert Schmerzen bei Gelenkbeschwerden
In einer Studie erhielten 75 Patienten, die an Gelenkbeschwerden im Knie oder Hüfte litten, entweder Ingwer-Extrakt oder Ibuprofen für 3 Wochen. In beiden Gruppen zeigt sich eine signifikante Verbesserung. Im Gegensatz zur Ibuprofen Gruppe wurden in der Ingwer Gruppe keine Nebenwirkungen festgestellt (3).
In einer weiteren Studie nahmen 46 Patienten Ingwerpulver ein. Mehr als Dreiviertel der Studienteilnehmer berichteten über weniger Schmerzen. Zusätzlich unterstützte der Ingwer die Abschwellung der entzündeten, schmerzenden Gelenke.
Der positive Effekt von Ingwer auf die Gelenkgesundheit wurde auch durch viele weitere Studien nachgewiesen.
Wertvolle Inhaltsstoffe von Ingwer
Ingwer enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe. Hierzu zählen Eisen, Calcium, Kalium, Vitamin C und Vitamin B6.
Eisen trägt zu einer Reduktion von Ermüdung und Erschöpfung und zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei. Calcium trägt zum Erhalt normaler Knochen und zu einer normalen Muskelfunktion bei. Kalium trägt ebenfalls zu einer normalen Muskelfunktion bei, außerdem unterstützt Kalium die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks. Vitamin C unterstützt die Eisenabsorption. Eisen, Vitamin C und Vitamin B6 tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
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Lapacho
Herkunft des Lapacho-Tees
Lapacho-Tee besteht aus der inneren Rinde des Lapachobaumes, die ein bis zwei Mal im Jahr abgeschält und geraspelt wird. Der Lapachobaum (Tabebuia avellaneda oder Tabebuia impetiiginosa) kommt in weiten Teilen Süd- und Mittelamerikas vor. Es gibt Dutzende regionale Unterarten dieser Pflanze. Während einige Arten rosa-farbene Blüten tragen, blühen andere in einem kräftig-warmen Gelb. Der Lapachobaum ist sehr anpassungsfähig, robust und verhältnismäßig anspruchslos.
Geschmack
(Lapacho - das traditionelle Naturheilmittel der Indios)Der Aufguss aus der Lapacho-Rinde ist sehr wohlschmeckend, angenehm rauchig, an Vanille sowie ein wenig an Zimt erinnernd.
Lapacho-Tee und seine Wirkung
Nachweislich enthält der Lapacho-Tee viele Vitamine, Mineralien und Pflanzenstoffe, wie z.B. Calcium, Kalium und Eisen sowie - neben der bioaktiven Substanz ,Lapachol' - auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Iod und Bor.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Lapacho?
Produkt DetoxAgil Tee - Die Kräutermischung für ein Gefühl von Leichtigkeit -
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Rhodiola
Herkunft und Geschichte der Rhodiola
Die Rhodiola rosea, auch Rosenwurz, Goldwurzel oder Arktische Wurzel genannt, ist eine alpine Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Sie wächst in den arktischen Regionen Europas und Asiens. Die Bedingungen des hoch gelegenen Lebensraumes mit langen Wintern und kargen Böden sind rau. Nur dank einer Vielzahl kräftigender und schützender Inhaltsstoffe konnte sich das robuste Pflänzchen an das raue Klima anpassen. Eben diese speziellen Inhaltsstoffe von Rhodiola rosea haben auch viele wertvolle Eigenschaften für den Menschen.
Rhodiola gehört zur Pflanzengattung der Dickblattgewächse. Der Name leitet sich aus dem griechischen Wort rhodon für Rose und der lateinischen Verkleinerungsform -iola ab.
Inhaltsstoffe von Rhodiola sind u.a. Rosavine und Salidrosid. Studien zu der Wirkung von Rhodiola befassen sich oftmals mit diesen beiden Inhaltsstoffen. In der chinesischen Medizin wird Rhodiola traditionell zur Erhaltung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit verwendet.
Welche AgilNature® Produkte enthalten Rhodiola?
Produkt Milligramm *NRV RelaxAgil tag 50 mg pro Kapsel ** *Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
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Stevia
Herkunft und Geschichte von Stevia
Die Steviapflanze (Stevia rebaudiana) stammt ursprünglich aus dem Amambay-Hochland in Paraguay und hat eine lange Tradition. Seit Jahrhunderten wird Stevia von den Guarani-Indianern zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet. Deshalb wird sie auch „Süßkraut" oder „Honigkraut" genannt. Auch in Japan wurden die speziellen Eigenschaften von Stevia früh erkannt. Bereits seit mehr als vierzig Jahren wird Stevia dort ebenfalls als natürliches Süßungsmittel in Getränken und Speisen verwendet.
Stevia – natürliche Süße ohne Kalorien
Mittlerweile ist Stevia auch in Europa als alternatives Süßungsmittel zum Zucker bekannt. Die Blätter des südamerikanischen Süßkrauts sind so süß, dass sie herkömmlichen Zucker ersetzen können. Der Grund für die Süßkraft sind spezielle Inhaltsstoffe der Blätter, die Steviolglycoside, die sogar bis zu 300-mal süßer als Haushaltszucker sind.
Stevia hat keine Kalorien, da die Steviolglycoside für den Menschen unverdaulich sind. Damit ist Stevia ein beliebter Zuckerersatz für alle, die Kalorien sparen wollen.
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Zitronengras
Herkunft und Geschichte des Zitronengrases
Zitronengras (Cymbopogon flexuosus) stammt aus Indien und ist eine immergrüne, krautige Pflanze. Die Wuchshöhe beträgt 1 bis 2 Meter. Die Laubblätter entwickeln einen aromatischen Duft. Frisch und zitronenartig mit einem Hauch von Rosenduft.
Die positiven Eigenschaften von Zitronengras
Zitronengras wird in der Volksmedizin vor allem für seine antibakteriellen, belebenden, harntreibenden und blutreinigenden Wirkungen geschätzt. Zitronengras im Tee verwendet, kann Appetit verringern, aufmunternd bei Stress und Müdigkeit wirken und zu einem allgemeinen Wohlbefinden beitragen.
Welche AgilNature Produkte enthalten Zitronengras?
Produkt SlimTee - einfach abnehmen und wohlfühlen Literatur:
- Bäumler, Siegfried (2006): Heilpflanzen Praxis heute. Munich: Elsevier, Urban &Fischer.
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Bambus
Herkunft und Geschichte von Bambus
Bambus ist eine Grasart und ist die wohl am schnellsten wachsende Pflanze der Welt. Ein Wachstum von 10cm pro Tag ist üblich, manche Arten wachsen sogar bis zu 5cm pro Stunde. Das Wunderrohr wächst nicht nur schnell, sondern es ist auch extrem dehnbar und äußerst stabil und dabei leicht wie eine Feder. Dank dieser hohen Biegefestigkeit ist es in China bereits seit Jahrtausenden als Baumaterial beliebt. In China gibt es Bambusbrücken, die schon seit 1000 Jahren Flüsse überspannen. Bambushäuser gelten aufgrund ihrer hohen Biegsamkeit und Elastizität sogar als erdbebensicher.
Die kräftigenden Eigenschaften von Bambus nutzt der Mensch auch für seine Gesundheit. Schon vor tausend Jahren stellten Mönche aus Bambus (Bambusa arundinacea) eine siliciumreiche Substanz namens Tabashir her, die noch heute in der östlichen Medizin als traditionelles Heilmittel Anwendung findet.
Bambus - natürliches Silicium
Silicium ist ein wichtiges Spurenelement, vom dem im menschlichen Körper etwa 1 bis 2g enthalten sind.
In der Natur ist Silicium nie in reiner Form zu finden, sondern immer in Verbindung mit Sauerstoff als Siliciumdioxid. In Verbindung mit Wasser nennt man es Kieselsäure. Bambus ist eine der besten Quellen für natürliches Siliciumdioxid. Er ist ein richtiger Silicium-Akkumulator, denn er braucht Silicium für seine extreme Festigkeit und Biegsamkeit.
Durch Ausscheidungen, Hautabschilferungen sowie das Schneiden der Haare und Nägel verliert unser Körper täglich ca.10-40mg Silicium. Im Alter verringert sich die Fähigkeit des Körpers Silicium aufzunehmen. Deshalb nimmt der Siliciumgehalt in den Geweben mit zunehmendem Alter immer weiter ab. Eine entsprechende Nahrungsergänzung kann helfen, den Siliciumspiegel in den Geweben wieder zu normalisieren.
Welche Lebensmittel enthalten viel Silicium?
Der menschliche Körper benötigt Silicium, um die Struktur und Festigkeit von Bindegewebe, Knochen und Haut aufrechtzuerhalten. Verschiedene Lebensmittel bieten eine natürliche Quelle dieses Elements. Vollkorngetreide wie Haferflocken, Gerste, Hirse und brauner Reis sind reich an Silicium und bieten nicht nur Nährstoffe, sondern könnten auch zur Förderung der Knochengesundheit beitragen. Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen sind weitere wertvolle Quellen, die eine ausgewogene Ernährung unterstützen. Grünes Gemüse wie grüne Bohnen, Spinat und Radieschen sowie Obst wie Bananen und Orangen liefern ebenfalls Silicium. Nüsse und Samen wie Mandeln, Sonnenblumenkerne und Leinsamen sind nicht nur energiereiche Snacks, sondern enthalten auch beachtliche Mengen an Silicium.
Was ist das Einzigartige an Bambusextrakt?
Bambusextrakt zeichnet sich durch seine hohe Konzentration an Siliciumdioxid aus, einer Form von Silicium, die besonders gut für den menschlichen Körper bioverfügbar ist. Diese Bioverfügbarkeit ist von großer Bedeutung, da sie sicherstellt, dass der Körper das aufgenommene Silicium effizient nutzen kann. Neben Silicium enthält Bambusextrakt auch eine Palette von bioaktiven Verbindungen wie Flavonoide und Antioxidantien, die in Kombination mit Silicium synergistische Gesundheitsvorteile bieten könnten.
Gesundheitliche Effekte von Bambusextrakt:
Unterstützung der Hautgesundheit: Silicium ist ein Schlüsselkomponente von Kollagen, einem Proteingrundbaustein der Haut. Eine ausreichende Siliciumzufuhr könnte dazu beitragen, die Elastizität und Straffheit der Haut zu unterstützen und die natürliche Regeneration zu fördern.
Förderung starker Knochen: Silicium spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenmineralisierung und -bildung. Bambusextrakt könnte dazu beitragen, die Knochengesundheit zu erhalten und das Risiko von Knochenkrankheiten wie Osteoporose zu reduzieren.
Gelenk- und Bindegewebsunterstützung: Die Rolle von Silicium in der Produktion von Glykosaminoglykanen könnte zur Unterstützung der Gelenkgesundheit und des Bindegewebes beitragen, indem es die Struktur und Funktion dieser Gewebe unterstützt.
Allgemeine Wohlbefinden: Durch die mögliche Förderung der Kollagenproduktion könnte Bambusextrakt auch zur Verbesserung der Wundheilung, zur Reduzierung von Falten und zur Förderung einer gesunden Hautstruktur beitragen.
Dein täglicher Bedarf an Silicium
Bisher gibt es keine offizielle Empfehlung für den täglichen Bedarf an Silicium. Als Nahrungsergänzung ist eine Aufnahme von 10-20mg Silicium pro Tag zu empfehlen. Das natürliche Silicium aus Bambus ist besonders gut verträglich und kann vom Körper gut aufgenommen werden.Welche AgilNature Produkte enthalten Bambus?
Produkt
Menge
NRV*
XXX
57 mg Bambus
davon 20 mg Silicium**
Außerdem enthalten in HerbalAgil Tee.
*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
- Holzer G, Holzer LA (2011): Silizium und seine Bedeutung für den Knochenstoffwechsel. Schweizer Zeitschrift für Ernährungsmedizin 1/11: 34-37.
- Holzer G, Holzer LA (2008): Silizium in der Therapie der Osteoporose. J Miner Stoffwechs. 2008; 15
- Panee, Jun. “Potential Medicinal Application and Toxicity Evaluation of Extracts from Bamboo Plants.” Journal of medicinal plant research vol. 9,23 (2015): 681-692. doi:10.5897/jmpr2014.5657
- Nuzul MI, Jong VYM, Koo LF, Chan TH, Ang CH, Idris J, Husen R, Wong SW. Effects of Extraction Methods on Phenolic Content in the Young Bamboo Culm Extracts of Bambusa beecheyana Munro. Molecules. 2022 Apr 6;27(7):2359. doi: 10.3390/molecules27072359. PMID: 35408756; PMCID: PMC9000241.
- Ghanbarinasab, Zahra et al. “Topical Bambusa vulgaris Extract Enhances Wound Healing in Cutaneous Leishmaniasis.” Journal of pathogens vol. 2021 7860474. 11 Feb. 2021, doi:10.1155/2021/7860474
- Araújo LA, Addor F, Campos PM. Use of silicon for skin and hair care: an approach of chemical forms available and efficacy. An Bras Dermatol. 2016 May-Jun;91(3):331-5. doi: 10.1590/abd1806-4841.20163986. PMID: 27438201; PMCID: PMC4938278.
- Tundis, Rosa et al. “Anti-Inflammatory and Antioxidant Effects of Leaves and Sheath from Bamboo (Phyllostacys edulis J. Houz).” Antioxidants (Basel, Switzerland) vol. 12,6 1239. 8 Jun. 2023, doi:10.3390/antiox12061239
- Rondanelli, Mariangela et al. “Silicon: A neglected micronutrient essential for bone health.” Experimental biology and medicine (Maywood, N.J.) vol. 246,13 (2021): 1500-1511. doi:10.1177/1535370221997072
- Horecka, Anna et al. “Simvastatin Effect on Calcium and Silicon Plasma Levels in Postmenopausal Women with Osteoarthritis.” Biological trace element research vol. 171,1 (2016): 1-5. doi:10.1007/s12011-016-0635-1
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Agil Nature
Aronia
Herkunft und Geschichte
Sie ist kaum bekannt und gehört doch zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Beerenarten in unserem Kulturkreis: die violett-schwarze Aroniabeere. Ursprünglich stammt die Aronia (Aronia melanocarpa) aus dem Osten Nordamerikas. Die indianischen Ureinwohner waren die Ersten, welche die kleinen Beeren für sich nutzten.
Die Aroniabeere enthält viel Vitamin C, Vitamin E, Calcium, Eisen und Kalium.
Vitamin E und Vitamin C tragen beispielsweise zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
Oxidativer Stress – was ist das?
Der menschliche Körper braucht Sauerstoff zum Leben. Wichtige Stoffwechselprozesse zur Energiegewinnung sind ohne Sauerstoff nicht möglich. Während dieser komplexen Vorgänge entstehen jedoch unvermeidbare Zwischenprodukte des Sauerstoffes, die hochreaktiv und aggressiv sind. Man nennt sie freie Radikale. Stress, Zigarettenrauch, Alkohol, Luftverschmutzung und UV-Licht können die Entstehung von freien Radikalen begünstigen. Aber auch sportliche Aktivität kann zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen führen.
Übersteigt die Bildung freier Radikale eine gesunde Konzentration, spricht man von „oxidativem Stress". Ein Zuviel an freien Radikalen kann Körperzellen schädigen oder sie sogar zerstören.
Antioxidantien - Natürlicher Schutz für die Zellen
Freie Radikale im Körper können mit Hilfe sogenannter Antioxidantien unschädlich gemacht werden. Antioxidantien verbinden sich selbst mit den freien Radikalen – deshalb werden sie auch Radikalfänger genannt. Wichtig ist, dass dem Körper regelmäßig auch „von außen" ausreichend Antioxidantien zugeführt werden, da der Körper diese nicht selbst bilden kann. Vitamin C und E sowie das Spurenelement Zink gelten als wirksame Antioxidantien.Welche AgilNature Produkte enthalten Aronia?
Produkt
Menge
NRV*
50mg pro Tablette
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*Nutrient Reference Value = Prozentsatz des Referenzwertes nach Anlage XIII der Lebensmittelinformationsverordnung VO (EG) Nr. 1169/2011.
** Keine Empfehlung vorhanden.
Literatur:
- Mehrwald R. (2007): Das hohe antioxidative Potential der einheimischen Aroniaberre (Aronia melanocarpa). Comed 05/07: 1-4
- Ren Y, Frank T, Meyer G, Lei J, Grebenc JR, Slaughter R, Gao YG, Kinghorn AD. Potential Benefits of Black Chokeberry (Aronia melanocarpa) Fruits and Their Constituents in Improving Human Health. Molecules. 2022 Nov 13;27(22):7823. doi: 10.3390/molecules27227823. PMID: 36431924; PMCID: PMC9696386.
- Jurendić T, Ščetar M. Aronia melanocarpa Products and By-Products for Health and Nutrition: A Review. Antioxidants (Basel). 2021 Jun 29;10(7):1052. doi: 10.3390/antiox10071052. PMID: 34209985; PMCID: PMC8300639.
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